Sorpesee attraktiv wie nie

Parken an der Sorpe
Parken an der Sorpe
Foto: WP
Das beste Jahr der Geschichte der Gesellschaft stellte am Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss der Geschäftsführer der Sorpesee GmbH, Martin Levermann, den Mitglieder vor.

Sundern..  Das beste Jahr der Geschichte der Gesellschaft stellte am Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss der Geschäftsführer der Sorpesee GmbH, Martin Levermann, den Mitglieder vor. Rekordverdächtig war der Sommer vor allem wegen des trockenen Wetters, so kamen viele Tagesbesucher, Camper und Wohnmobilisten. Insgesamt wertet er die Entwicklung an der Sorpe in seinem Lagebericht so: „Andere schauen neidisch nach Sundern.“

Die Zahlen sprechen für sich, denn in allen Sparten (Bäder, Kurbetrieb und Camping) haben sich Verbesserungen ergeben und erstmals gibt es einen kleinen Überschuss (5500 Euro). Fazit für Levermann: „Je besser die Qualität der Angebote, umso besser ist die Buchung.“ Deshalb wolle man in Zukunft weiter auf Qualität setzten. In Richtung 2016 sieht er aber keine Fortsetzung: „Wenn nicht wieder ein solcher Bilderbuchsommer kommt.“ Deshalb hat er als „vorsichtiger Kaufmann“ für das kommende Jahr die Ansätze etwas reduziert. Als Investition steht die Umkleide im Haus des Gastes an, außerdem soll im Hallenbad eine Liegewiese oder Sonnenterrasse eingerichtet werden.

Großer Boom in Amecke

Die eingenommenen Parkgebühren an der Promenade, am Damm und in Amecke zeigten, wie attraktiv der See jetzt sei. So stiegen die Einnahmen von 100 000 auf 220 000 Euro im laufenden Jahr: „Für 2016 planen wir aber eine leichten Rückgang, denn der ersten Boom ist in Amecke vorbei.“

Kritik gab es von Friedrich Becker (CDU) und Michael Stechele (SPD) am Zeitpunkt dieses Lageberichts, wenige Tage vor der Gesellschafterversammlung (Infobox). Es gebe viele Stellschrauben, an denen man drehen müsse: So sei die Infrastruktur auf den Campinplätzen zum Teil desaströs, so Becker, das aber bei einer attraktiven Ausgangssituation.

Etwas anders argumentieret Michael Stechele: Er möchte, dass nach jahrelangen großen Investitionen am See auch endlich wieder Geld in Richtung Stadtkasse zurückfließt. Er regte an, man müsse im Hauptausschuss oder im Rat die Strukturen besprechen und mit diesen Maßgaben in die Gesellschafterversammlung gehen.

Klaus Tolle (fraktionslos) erinnerte daran, es auch gute (steuerliche) Gründe für die Aufgabenauslagerungen zur Sorpesee GmbH gegeben habe. Und Siegfried Huff (Linke) betonte, dass es durch die vielen Gäste am See auch zusätzliche Arbeitskräfte gebe und ebensolche Gewerbesteuerzahlungen der Hoteliers. Die Kämmerin konstatierte eine deutliche Steigerung der Kurbeiträge.

 
 

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