Dirk Wiese will Bürgern in Sundern helfen

Drei neue Rüttelstrecken auf der L687 zwischen Rönkhausen und Hohes Lenscheid sind inzwischen fertig und sollen helfen, die Motorradfahrer auf dieser Strecke zur Räson zu bringen.
Drei neue Rüttelstrecken auf der L687 zwischen Rönkhausen und Hohes Lenscheid sind inzwischen fertig und sollen helfen, die Motorradfahrer auf dieser Strecke zur Räson zu bringen.
Foto: WP
Die IG „Motorradlärm und Raserei“ macht erneut auf das Problem an der Hellefelder Höhe aufmerksam. Jetzt war der SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese zu Gast, er folgte damit der Einladung der IG und machte sich Vor-Ort ein Bild. „Über die unhaltbaren Zustände“, wie Sprecher Jens Kunen betont.

Sundern/Finnentrop.  Die IG „Motorradlärm und Raserei“ macht erneut auf das Problem an der Hellefelder Höhe aufmerksam. Jetzt war der SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese zu Gast, er folgte damit der Einladung der IG und machte sich Vor-Ort ein Bild. „Über die unhaltbaren Zustände“, wie Sprecher Jens Kunen betont.

Bei Sonne drei Kräder pro Minute

Bei dem Besuch an einem Samstag herrschte Wetter, als Dirk Wiese gegen Mittag mit den Hellefelder Bürgern Reinhard Lohmann, Elmar Müller und Jens Kunen an der Hellefelder Straße stand. Entsprechend war die Anzahl der Motorradfahrer eher geringer als üblich, aber dennoch verfehlte der Termin nicht seine Wirkung: „Dirk Wiese war über die Lärmbeeinträchtigung sehr erstaunt und wollte sich gar nicht vorstellen, wie denn die Situation erst bei schönem Wetter sein müsste“, berichtet Kunen über die Reaktion des Bundespolitikers aus Meschde. Der IG-Sprecher verdeutlichte noch einmal: „Die Anzahl der Motorräder kann dann auf bis zu drei Kradfahrern pro Minute ansteigen.“

Ferner wurde noch einmal die Häufung der Unfälle besprochen. Erstaunt zeigte sich Dirk Wiese über die wenigen Maßnahmen zur Unterbindung der Unfallhäufigkeit. Die seinerzeit aufgebrachten Rüttelstreifen - zur Minimierung der Geschwindigkeit - waren als Pilotprojekt gedacht. „Was ist seither unternommen worden?“, fragte Wiese. Die Herren der IG konnten leider keine weiteren Maßnahmen aufzählen, so berichtet Kunen. Zwar seien in den Kurvenbereichen Maßnahmen gegen das Unterfahren der Leitplanken angebracht worden und Warnschilder an der Strecke aufgestellt worden - aber letztendlich seien dies keine geeigneten Maßnahmen zur Verlangsamung der Streckengeschwindigkeit.

„Es geht auch anders“, sagte Dirk Wiese und blickte dabei Richtung Meschede. Mit Unterstützung des Bürgermeister wurde dort, nach dem letzten Unfall auf einer markanten Strecken, umgehend die Reißleine gezogen und der Streckenabschnitt vorläufig gesperrt.

Seine Hilfe und Unterstützung sicherte Dirk Wiese der IG zu. Dabei ist ihm die Unterstützung der beeinträchtigten Bürger ebenso wichtig, wie die Förderung einer optimalen Tourismusentwicklung. Denn diese sei ebenso durch den Lärm mehr als beeinträchtigt und gehemmt, so Jens Kunen.

 
 

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