Baubeginn am Ferienpark Amecke im Frühjahr 2014

Beginn Regionale in Amecke
Beginn Regionale in Amecke
Foto: WP
Überraschung im Stadtrat: Die niederkländischen Investoren wollen nach dem Abschluss der Bauarbeiten am Ferienpark in Heimbach /Rur nun schon im Frühjahr alle Kräfte in Amecke bündeln und starten.

Sundern/Amecke.. Gute Nachrichten erreichten den Stadtrat von Sundern am Donnerstagabend direkt aus in Holland: „Wir werden schon im Frühjahr mit dem Bau des Ferienparks beginnen“, so die Nachricht von Wim Egging, dem Vertreter der niederländischen Investorengruppe, und Don van Schaik von der Dormio-Gruppe, die direkt unter Anfragen und Informationen verlesen wurde.

Das bedeutet, dass die Investoren keinen Änderung des bereits genehmigten Bebauungsplanes für das Ferienhausgebiet in Amecke anstreben. Dies koste nochmals ein halbes bis ein dreiviertel Jahr Zeit. Nach der Fertigstellung des Ferienparks in Heimbach/Eifel im Dezember will man - so wie schon von Wim Egging im Frühsommer im Rat angekündigt - alle Kräfte der Gruppe in Amecke bündeln und starten. Die Häuser werden innerhalb der Festsetzungen des genehmigten Planes errichtet. Der gesamte Park wird in mehreren Phasen umgesetzt. Überplant werden soll allerdings der Eingangsbereich, der durch die Verschwenkung der Landstraße nun andere Dimensionen bekommen hat. Die spannende Frage, wann die ersten Gäste in Amecke erscheinen, beantworteten die Holländer auch: „Wir rechnen mit der ersten Hauptsaison 2015.“

Ende November bzw. Anfang Dezember, so versicherte Bürgermeister Detlef Lins, werde die Gruppe die genauen Pläne, die derzeit mit dem Planungsamt abgestimmt würden, vorgestellt. Einen Tag später würden die Investoren die Gesamtkonzeption des Parks dann in der Schützenhalle von Amecke der Bevölkerung in einer Bürgerversammlung präsentieren. Die Holländer nahmen auch Bezug auf die Baumaßnahmen am Regionale-Projekt: „Mit großer Freude nehmen wir den Beginn der Arbeiten zur Kenntnis“, heißt es in dem Schreiben.

Männer mit Metalldetektoren im Uferschlamm haben die Amecker aufhorchen lassen. „Es wurde bei den Arbeiten am Vorbecken Munition gefunden“, berichtete Lins im Rat auf Nachfrage des Amecker Ratsherren Friedrich Becker. Die Stadt habe durch die Entfernung keine Mehrkosten, diese trage der Bund. Es handele sich nur um Munition kleiner Kaliber: „Nichts wirklich Gefährliches“, beruhigte Lins.

 
 

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