Ulli Winkelmann ist Bürgermeister

Nachdem das Ergebnis der Stichwahl zum Bürgermeisteramt feststand, gratulierte SPD-Kandidat Klaus Knippschild dem Gewinner der Wahl, Ulli Winkelmann (rechts).
Nachdem das Ergebnis der Stichwahl zum Bürgermeisteramt feststand, gratulierte SPD-Kandidat Klaus Knippschild dem Gewinner der Wahl, Ulli Winkelmann (rechts).
Foto: Haenisch / waz fotopool
Sprockhövel hat einen neuen Bürgermeister. Der gemeinsame Kandidat von CDU und Grünen, Ulli Winkelmann, hat die Stichwahl um das Bürgermeisteramt mit 5546 Stimmen (59,3 Prozent) eindeutig für sich entscheiden können. Als das Ergebnis aus den 20 Stimmbezirken bekannt wurde, brandete im Sitzungssaal des Rathauses Jubel der Anhänger Winkelmanns auf.

Sprockhövel..  Sprockhövel hat einen neuen Bürgermeister. Der gemeinsame Kandidat von CDU und Grünen, Ulli Winkelmann, hat die Stichwahl um das Bürgermeisteramt mit 5546 Stimmen (59,3 Prozent) eindeutig für sich entscheiden können. Als das Ergebnis aus den 20 Stimmbezirken bekannt wurde, brandete im Sitzungssaal des Rathauses Jubel der Anhänger Winkelmanns auf.

Nicht nur CDU und Grüne freuten sich, auch die Wählergemeinschaft und die Piratenpartei, die Winkelmann ihre Unterstützung während des Wahlkampfs für die Stichwahl ebenfalls zugesagt hatten, waren begeistert. Gemeinsames Ziel der Parteien war es, die SPD nach 44 Jahren, in denen allein sie den Amtsinhaber stellte, abzulösen.

Abgeschlagen: Klaus Knippschild (SPD). Der hatte mit einer Niederlage nicht gerechnet. Auf ihn entfielen 3813 Stimmen (40,7 Prozent). Gegenüber der Kommunalwahl sackte die Wahlbeteiligung von 54,8 auf 43,7 Prozent ab. Anders als am 25. Mai, als die SPD außer den Stimmbezirk Gennebreck (mit drei Wahllokalen) alle Wahllokale gewinnen konnte, erhielt Knippschild nicht in einem einzigen Wahllokal eine Mehrheit.

Stimmen zur Stichwahl

Ulli Winkelmann war von dem eindeutigen Ergebnis selbst überrascht. „60 Prozent? Das muss ich erst einmal verdauen. Ich werde versuchen, möglichst breit zu kommunizieren. Die Tradition, die ich von Klaus Walterscheid kenne, den ich sehr schätze, will ich beibehalten. Ich bin ein Freund von offenen Türen und werde für Beschwerden der Bürger und Bürgerinnen ein offenes Ohr haben.“

Klaus Knippschild meinte: „Mit dem Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Ich hätte gerne und voller Tatendrang die Geschicke dieser Stadt lenken wollen.“ Er bedankte sich bei den Wählerinnen und Wählern für einen fairen Wahlkampf.

Torsten Schulte (CDU) zeigte sich zufrieden und blickt, trotz enger Mehrheitsverhältnisse im Rat, optimistisch in die Zukunft. „Obwohl die Grünen gerade in der Stadtentwicklung regelmäßig gegen uns stimmen, sind es stets begründete Absagen.“ Für Schulte ist das ein großer Unterschied zur permanenten Blockadehaltung. „Unsere Fraktion hat mit der FDP und den Grünen Mehrheiten gegen die SPD gebildet.“

Thomas Schmitz (Grüne) begnügte sich mit Glückwünschen an Winkelmann. Brigitte Altenhein: „Auch wenn wir mit der CDU einen Bürgermeisterkandidaten aufgestellt haben, wird das erst einmal keine Auswirkung auf die Arbeit im Rat haben.“

 
 

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