Mehr Sicherheit für Kaffee-Trasse in Sprockhövel

Foto: Manfred Sander
Die Veranstaltung bekommt unerwartet hohen Zuspruch. Daher musste das Sicherheitskonzept kurzfristig überarbeitet und angepasst werden.

Sprockhövel..  Das Sicherheitskonzept für die Kaffee-Trasse, eine Veranstaltung des Stadtmarketing- und Verkehrsvereins, die am kommenden Sonntag stattfindet, muss wegen des hohen Zuspruchs angepasst werden. „Es hat sich alles anders entwickelt, als anfangs noch geplant“, sagt Thomas Mai vom Sachgebiet Sicherheit und Ordnung. Und statt eines Kaffeekränzchens mit einer überschaubaren Anzahl an Teilnehmern wird es eine Bühne für Privatpersonen, Vereine, Schulen und Firmen, die sich dort präsentieren können.

Dabei fing alles mit der Idee an, die alten Bahntrasse – den heutigen Radwanderweg, der sich durch das gesamt Stadtgebiet zieht – nach dem Vorbild der Sambatrasse in Wuppertal oder der Korkenziehertrasse in Solingen umzugestalten. Um Unterstützer für dieses Vorhaben zu werben, erdachte sich der Stadtmarketing- und Verkehrsverein die Kaffee-Trasse. Hierbei handelt es sich um eine lange Tafel, an der alle Interessierten teilnehmen sollten. Vor drei Monaten waren 60 Tische gemeldet. „Jetzt sind es knapp 160 Tische“, sagt Mai. „Deshalb sprachen wir die Empfehlung aus, die Veranstaltung nicht mehr weiter zu bewerben.“ Anfang vergangener Woche trafen sich alle Beteiligten und kümmerten sich darum, dass die Veranstaltung reibungslos ablaufen kann. „Wir saßen mit der Verwaltung, dem Deutschen Roten Kreuz und dem Sicherheitsdienst zusammen.“

Zuwege mussten geregelt werden, genug Freiraum muss gegeben sein, Absperrungen gesichert werden. Denn der Abschnitt der Kaffee-Trasse zwischen der Hauptschule in Richtung Glückauf-Halle bleibt für den Radverkehr über eine Strecke von etwas einem Kilometer gesperrt, Umleitungen sind eingerichtet. „An jeder Absperrung stehen Ordner, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.“ Denn der Radwanderweg wird rege genutzt, nicht jeder wird von der Kaffee-Trasse erfahren haben.

Keine geschlossene Reihe

Um ausreichend Raum bereitzustellen wird es nach je fünf Tischen einen Abstand von acht Metern geben, bevor die Reihe fortgeführt wird. Den insgesamt sieben teilnehmenden Chören wird eine Stellfläche von 15 Metern eingeräumt.

Mit dem Andrang hatten die Organisatoren in der Tat nicht gerechnet. „Auch wenn es mich freut, dass die Veranstaltung über die Stadtgrenzen hinaus bekannt wurde“, sagt Beate Prochnow vom Stadtmarketing- und Verkehrsverein. Dafür wird Besuchern nun ein buntes Potpourri geboten: Beispielsweise findet dort ein Klassentreffen statt, es gibt ein Geburtstagskind, zwei Bands und die Musikschule sorgen für den musikalischen Rahmen.

 
 

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