Klage gegen die L 70n beim Verwaltungsgericht dauert an

Die Bürgerinitiative gegen den Bau der Umgehungsstraße hat Klage eingereicht. Besonders der große Kreisverkehr an der Wuppertaler Straße ist ihnen ein Dorn im Auge. Im Bild v.l. Klaus Pickhardt, Martin Debold und Anwalt Christian Ruthenbeck.
Die Bürgerinitiative gegen den Bau der Umgehungsstraße hat Klage eingereicht. Besonders der große Kreisverkehr an der Wuppertaler Straße ist ihnen ein Dorn im Auge. Im Bild v.l. Klaus Pickhardt, Martin Debold und Anwalt Christian Ruthenbeck.
Foto: WAZ FotoPool
Um den Bau der Sprockhöveler Umgehungsstraße L 70n, die zwischen der Wuppertaler- und der Haßlinghauser Straße gebaut werden soll, ist es ruhig geworden. Bauherr und Genehmigungsbehörde der etwa fünf Millionen Euro teuren Straße, ist der Regierungspräsident Arnsberg. Nachdem alle Formalitäten nach mehr als 30 Jahren erledigt waren, fasste die Behörde am 12. Dezember 2012 den Planfeststellungsbeschluss. Wie angekündigt, reichte die „Bürgerinitiative gegen die L 70n“ gegen den Beschluss Klage beim Verwaltungsgericht Arnsberg ein. Wie ein Mitglied der Initiative erklärte, habe man einen Fachanwalt aus Münster mit dem Fall betraut. Das Verfahren dauert an.

Sprockhövel..  Um den Bau der Sprockhöveler Umgehungsstraße L 70n, die zwischen der Wuppertaler- und der Haßlinghauser Straße gebaut werden soll, ist es ruhig geworden. Bauherr und Genehmigungsbehörde der etwa fünf Millionen Euro teuren Straße, ist der Regierungspräsident Arnsberg. Nachdem alle Formalitäten nach mehr als 30 Jahren erledigt waren, fasste die Behörde am 12. Dezember 2012 den Planfeststellungsbeschluss. Wie angekündigt, reichte die „Bürgerinitiative gegen die L 70n“ gegen den Beschluss Klage beim Verwaltungsgericht Arnsberg ein. Wie ein Mitglied der Initiative erklärte, habe man einen Fachanwalt aus Münster mit dem Fall betraut. Das Verfahren dauert an.

Der Bau dieser Straße ist politisch unumstritten – außer der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, die von Beginn an der Ortsumgehung kritisch gegenüber stand und sie unter anderem aus ökologischen Gründen ablehnen, stand die Mehrheit des Rates Seite an Seite. Die Verwaltung wandte sich nach dem Planfeststellungsbeschluss in einem Schreiben an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Sie wurde gebeten, sich dafür einzusetzen, dass der Landesbetrieb Straßen NRW die projektbezogenen Geldmittel erhält. Wie Beigeordneter Bernd Woldt am Donnerstag sagte, habe man auch auf die Dringlichkeit der Umgehungsstraße hingewiesen, da ohne die Straße das dringend benötigte Gewerbegebiet Hilgen-stock/Tackenberg nicht entwickelt werden könne. Denn die Hauptstraße, die täglich mit 12 000 Kraftfahrzeugen belastet sei, könne den zu erwartenden zusätzlichen Schwerlastverkehr nicht aufnehmen.

In einem Antwortschreiben, so Woldt, habe das Verkehrsministerium auf die Klage hingewiesen. Vor einer Gerichtsentscheidung könne die L 70n nicht in das Landesstraßen-Ausbauprogramm aufgenommen werden.

 
 

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