Keine Grundschule wird zugemacht

Stadtkämmerer Rainer Kaschel und Bürgermeister Ulli Winkelmann (Bildmitte) beantworteten am Pavioolon der Redaktion auf dem Stadtfest Fragen der Bürger und der Redaktion. Die Moderation übernahm Redakteur Kurt Bein.
Stadtkämmerer Rainer Kaschel und Bürgermeister Ulli Winkelmann (Bildmitte) beantworteten am Pavioolon der Redaktion auf dem Stadtfest Fragen der Bürger und der Redaktion. Die Moderation übernahm Redakteur Kurt Bein.
Foto: WAZ FotoPool

Sprockhövel..  Bürger fragen, Politiker antworten. Zu diesem Thema folgten Bürgermeister Ulli Winkelmann und Stadtkämmerer Rainer Kaschel einer Einladung der Redaktion beim Stadtfest.

Thema Schulpolitik: Zum Thema der zukünftigen Schullandschaft versprach Ulli Winkelmann, dass sie auch in Zukunft bunt aussehen werde. Nach der Grundschule Nord, die im Jahr 2015 ausläuft, werde keine weitere Grundschule zugemacht. „Die Anmeldezahlen sind durchweg positiv“, beruhigte er. Dies beziehe sich auch auf die Hauptschule, wo man mit einem neuen Modell von stufenübergreifenden Klassen eine Vorreiterrolle übernehmen werde. Zudem werde man sich auch für den Erhalt von Fachräumen sowie für das vorbildliche Integrationskonzept stark machen.

Thema Wirtschaftsförderung: Die wichtige Frage nach der zukünftigen Wirtschaftsförderung trieb dem Bürgermeister ein verheißungsvolles Schmunzeln ins Gesicht. „Da darf ich meiner Freude leider noch nicht zu viel Ausdruck verleihen, weil noch nichts offiziell ist. Sagen kann ich schon mal, dass es noch einige nutzbare Brachen gibt und schon jetzt vieles gut geklappt hat.“

Thema Umgehungsstraße: „Wir sind in der Situation, dass wir zurzeit eine Klage laufen haben, wobei womöglich eine weitere folgt. Ich hoffe, dass sie bald kommen wird und werde mich weiterhin dafür stark machen. Schließlich hätte es was, wenn wir die Hauptstraße verkehrsberuhigt gestalten könnten“, so Winkelmann.

Thema Neue Energieverträge: Auch hinsichtlich des Verhandlungsstandes der Energieverträge mit der AVU bat Winkelmann um Geduld: „Trotz der bekannten Vorzüge der AVU handelt es sich um ein offenes, transparentes Vergabeverfahren, so dass wir uns aufgrund der EU-Gesetzgebung in alle Richtungen orientieren müssen.“

Thema Steuern und Gebühren: Ulli Winkelmann: „Ob eine Erhöhung der Gewerbesteuer ansteht, kann ich derzeit nicht sagen. Die Gewerbesteuer ist weggebrochen. Derzeit fehlen uns fast drei Millionen Euro. Auswirkungen sind nicht vorhersehbar. Wir befinden uns inmitten der Etatberatungen. Wir wissen noch nicht, wohin die Reise gehen wird.“ Eine Erhöhung der Kindergartengebühr schloss Stadtkämmerer Rainer Kaschel auf Nachfrage eines Vaters aus.

Thema Kriegsflüchtlinge: „Zurzeit können wir jeden Bedarf bedienen. Dies wird auch in Zukunft so bleiben. Flüchtlinge werden in städtischen Unterkünften und Privatwohnungen untergebracht“, erklärte der Bürgermeister.

Thema Radweg: „Die Zukunft der Radwege“ beschäftigt Karl-Heinz Krieger, der jedoch abgesehen von einigen Engstellen den allgemeinen Zustand lobte. „Da ich die Wege selbst häufig nutze, weiß ich wo Handlungsbedarf besteht“, antwortete Winkelmann

Thema Bürgerbüro: Warum das Bürgerbüro geschlossen sei, wollte Dieter Hoffmann wissen. Antwort: „Wir arbeiten zurzeit vier neue Mitarbeiter ein, die geschult werden müssen. Noch im September wird es wieder offen sein.“

Thema Herzenswunsch: „Wir wollen altersgerechtes Wohnen gewährleisten und eine Wohnmesse etablieren“, so Ulli Winkelmann.

 
 

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