Jury nimmt das gepflegte Aussehen der Hühner unter die Lupe

Erwachsene und Kinder hatten Spaß bei der Stammschau des Rassegeflügelzuchtvereins Hattingen Bredenscheid-Stüter.
Erwachsene und Kinder hatten Spaß bei der Stammschau des Rassegeflügelzuchtvereins Hattingen Bredenscheid-Stüter.
Foto: Walter Fischer
Rassegeflügelzuchtverein Bredenscheid-Stüter zeigt fünf Taubenarten und neun Hühnerrassen in Niederstüter. Manchmal beißt der Hahn zu.

Sprockhövel..  „Der Hahn hat mich gebissen“, stellt Horst Gräfe fest, der zwei Eier aus der Voliere geholt hat. „Das hat der heute bei mir auch schon gemacht“, erwidert Ralf Bottmer (53).In der Begegnungsstätte Niederstüter reiht sich Voliere an Voliere, mit je einem Hahn und zwei Hennen.Fünf verschiedene Taubenarten und neun Hühnerrassen werden in diesem Jahr auf der achten Stammschau des Rassegeflügelzuchtvereins Bredenscheid-Stüter ausgestellt.

„Am Donnerstag haben wir eingestallt und Freitag waren die Preisrichter vom Landesverband Westfalen-Lippe hier“, erzählt Ralf Bottmer, der Mitglied des Bredenscheider Vereins ist. Auch er hat seine Tiere für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Jedes Mitglied steuere einige Tiere bei, um die Ausstellung bunt gestalten zu können.

Zur Stammschau werden auch Vereine aus dem Umkreis eingeladen

Zur Stammschau werden auch Vereine aus dem Umkreis eingeladen, wie auch der Schwelmer Rassegeflügelzuchtverein, dem Marianne Gräfe und ihr Mann angehören. „Wir sind schon lange bei der Stammschau dabei“, sagt die 59-Jährige. Die Schau sei immer schön, jedes Jahr auf eine andere Weise. Daher kommen sie auch immer gerne dazu.

Seit drei Jahren findet die Ausstellung nun schon in kleinerem Rahmen statt. Früher sei sie größer gewesen, sagt Bottmer. Die Begutachtung der Hühner und Tauben aber ist geblieben.Jedes einzelne Tier und jede Rasse wird bewertet. Dabei achten die Richter besonders auf die Pflege, die sich in Aussehen und Federkleid des Tieres widerspiegelt. Aufgrund dieser Bewertung werden die Landes- und Kreisverbandsehrenpreise vergeben.

„Die Landesverbandsehrenpreise sind das höchste was man erreichen kann“, erklärt Ralf Bottmer. Zusätzlich dazu werden der beste Hahn, die beste Henne, der beste Jungvogel sowie die beste Jungtäubin prämiert.

„Ich habe mich schon immer für Tiere interessiert“, sagt Friedhelm Bottmer.

Zu den Siegern des Landesverbandsehrenpreises gehört auch Friedhelm Bottmer vom Verein Bredenscheid-Stüter. Für seinen Kölner Tümmler schwarz erhielt er von der Jury 97 Punkte – und damit Höchstpunktzahl. Der 78-Jährige ist fast 50 Jahre im Verein tätig und regelmäßig erfolgreich. „Ich habe mich schon immer für Tiere interessiert, bin eben ein echter Naturfreund“, sagt er.

Jedes Jahr züchtet der 78-Jährige auch neue Tiere. Die Pflege und Sauberkeit ständig auf einem hohen Level zu halten, sei natürlich sehr aufwendig, etliche Stunden investiere er dafür. Aber schließlich habe er ja Zeit und es mache Spaß sich um die 30 Hühner und Tauben zu kümmern.

Weitere Preisträger sind ausgezeichnet worden

Den zweiten Landesverbandsehrenpreis erhielt Holger Fahnenbruch vom Verein Bochum-Höntrop für den Zwerg New Hampshire weiß.

Den Kreisverbandsehrenpreis erhielten Ralf Bottmer und Rudi Sellhoff, Verein Bredenscheid-Stüter, Thomas Schmidtmann (Bochum-Stiepel) und Horst Gräfe (Schwelm).

 

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