Ines Dickerhoff zeigt „Im Wandel“ im Sprockhöveler Bauverein

Brigitte Daub (links) und Jana Mehlhose betrachten das Werk „Überraschung im Dickicht" im Sprockhöveler Bauverein. Künstlerin Ines Dickerhoff malt besonders gern Naturbilder.
Brigitte Daub (links) und Jana Mehlhose betrachten das Werk „Überraschung im Dickicht" im Sprockhöveler Bauverein. Künstlerin Ines Dickerhoff malt besonders gern Naturbilder.
Foto: Biene Hagel
Die Künstlerin Ines Dickerhoff zeigt in ihren Bildern das,l was sie atemlos macht. Im Sprockhöveler Bauverein erklärte sie ihre Arbeiten.

Sprockhövel..  „Ich male das, was mich atemlos macht“, erklärt Künstlerin Ines Dickerhoff bei der Eröffnung ihrer Ausstellung „Im Wandel“ im Sprockhöveler Bauverein.

Zu sehen sind dort zahlreiche Malereien, die Motive aus der Natur zeigen. Das Meer, ein kleiner Tümpel, die Wurzel eines Baumes oder eine eisige Winterlandschaft sind unter anderem auf ihren Kunstwerken zu entdecken.

Das Klarinetten-Duo der städtischen Musikschule spielt bei der Vernissage auf

Freunde und Bekannte sowie weitere Kunstbegeisterte sind gekommen, um die Arbeiten Dickerhoffs anzuschauen. Das Klarinetten-Duo der städtischen Musikschule sorgt für den musikalischen Rahmen.

Als die Malerin mit ihrer Eröffnungsrede beginnt, wird schnell klar, weshalb auf allen Gemälden Teile der Natur zu sehen sind. „Was mich an diesem Motiv so fasziniert, ist die Veränderlichkeit. In meinen Bildern habe ich ganz besondere Momente festgehalten, die teilweise nur ganz kurz andauern.“

Ines Dickerhoffs Lieblingsbild heißt „Gegenlicht“

So zeigt eines ihrer Lieblingsstücke einen Blick auf die Wellen. Das Bild heißt „Gegenlicht“, ist mit Öl auf eine Leinwand gemalt und 60 mal 80 Zentimeter groß. Für Dickerhoff hat die Natur etwas Ästhetisches, was der Mensch nicht beeinflussen könne.

Sie male nur die Dinge, die sie ganz persönlich berühren oder eben „atemlos machen“. Schon als Kind hat sich die studierte Architektin mit der Malerei verbunden gefühlt, was heute immer noch so ist. Gemälde kosten zwischen 680 und 2700 Euro.

Künstlerin berichtet, wie ein Kunstwerk entsteht

Doch wie entsteht ein solches Kunstwerk? Oft fängt Ines Dickerhoff schon draußen an zu malen. Sie beginnt dort mit einer Skizze und vollendet die Malerei in ihrem Atelier. Fotos und ähnliche Vorlagen nutzt sie nicht, sondern zeichnet lediglich aus dem Gedächtnis.

Deshalb ist das Werk am Ende oft keine genaue Reproduktion der Szene, die als Vorbild gedient hat. Besonders genau achtet sie auf das Spiel der Farben und die Wirkung von Licht und Schatten. Ob die Darstellung am Ende wirklich gelungen ist, sollen die Betrachter aber selbst entscheiden.

Öffnungszeiten der Ausstellung, die bis zum 27. Januar zu sehen ist

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 27. Januar immer montags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr sowie montags, dienstags und donnerstags von 13 b is - 16 Uhr.

 
 

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