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„Homophobie“ liegt bei einigen Lehrern auf Wiedervorlage

Die Wilhelm-Kraft-Gesamtschule wurde im Rahmen zahlreicher Aktionen am Dienstag am Schulgebäude eine neue Tafel angebracht.
Foto: WAZ FotoPool
Viele Klassen der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule haben sich zum Schuljubiläum und Aktionstag „Come in – Wir sind offen – lesbisch, schwul, bi, hetero“ im Unterricht informiert, Gespräche mit Mitschülern geführt und kleinere Projekte vorbereitet.
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Sprockhövel..  Viele Klassen der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule haben sich zum Schuljubiläum und Aktionstag „Come in – Wir sind offen – lesbisch, schwul, bi, hetero“ im Unterricht informiert, Gespräche mit Mitschülern geführt und kleinere Projekte vorbereitet.

Vor den Ferien hatte sich ein Mitschüler dahingehend geoutet, dass er nach den Ferien als Schülerin zurück käme. Diese Erfahrung hatten einige Schüler in Form von Bannern künstlerisch gestaltet. Im Philosophieunterricht von Heinz Jürgen Matschicke etwa war das Thema Sexualitiät und Homosexualität in Vorbereitung auf die Auszeichnung der Schule auch Thema: „Wir haben den Film „Crazy“ angeschaut und über das Verhalten der Leute gesprochen, überlegt, ob sie sich richtig verhalten“, erläutert der 15-jährige Yusuf aus der 8. Klasse. Auch ein Besuch der Behindertenschule in Volmarstein gehörte zur Auseinandersetzung mit dem Thema „Umgang mit Minderheiten“. Andere Lehrer haben das Thema „Homophobie“ auf „Wiedervorlage“ gelegt. Anke Böhm etwa, Klassenlehrerin der 9. Klasse, hatte eine Klassenfahrt zu organisieren und bereitet mit nit Schülern das Schufest am 15. September vor.

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Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

Öffentlichkeitsfahndungen: Annika Koenig, Sprecherin der Polizei Essen, erklärt unter welchen Umständen die Polizei sich bei der Suche nach Tatverdächtigen oder Vermissten an die Bürger wendet.