Grönemeyer startet Bewegungsprogramm

Immer in Bewegung: Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer setzt sich dafür ein, dass Kinder sich mehr bewegen.
Immer in Bewegung: Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer setzt sich dafür ein, dass Kinder sich mehr bewegen.
Foto: Uwe Weiser
Bundesweit beteiligen sich 30 000 Schüler am Projekt des Sprockhövelers.

Sprockhövel..  In Zeiten von Smartphones und Computern kommt die Bewegung bei Kindern oft zu kurz. Umso erfreulicher ist das Echo auf die bundesweite Bewegungsinitiative „Die bewegte Schulpause“. Mit 120 Grundschulen und 30 000 Schülern startet der Sprockhöveler Dr. Dietrich Grönemeyer das Pilotprojekt.

Für die Initiative hat er knapp 40 sportliche Übungen entwickelt, die vor dem Unterricht oder in der Schulpause angewandt werden. Das Ziel: Täglich 20 Minuten zusätzlich Sport und Bewegung – mit viel Spaß und ohne Leistungsdruck. Nach den Sommerferien werden die Übungen in den Grundschulen erstmals zum Einsatz kommen.

Ein paar Durchgänge „Sprungtaucher“ im Klassenzimmer regen den Kreislauf an, ein „Ameisenlauf“ fördert Kraft und Koordination, ein gemeinsames „Klassen Haka“ baut Verspannungen ab – das neue Bewegungsprogramm der Dietrich Grönemeyer Stiftung ist vielseitig, einfach und effektiv. Dabei wird das Programm als Ergänzung zum wöchentlichen Sportunterricht gesehen: „Fünf Tage jeweils 20 Minuten macht zusammen 100 Minuten zusätzliche Bewegung pro Woche“, freut sich Prof. Grönemeyer. Damit erreiche jedes Kind – zusammen mit dem Sportunterricht – das von ihm empfohlene Mindestmaß an gesunder Bewegung. Die hohe Teilnahmebereitschaft an der Initiative zeigt, dass die Schulen in der Förderung von täglicher Bewegung und Sport und in der Vermittlung eines entsprechenden Bewusstseins eine Notwendigkeit sehen.

„Mit Unterstützung der Schulen machen wir uns gemeinsam stark für Gesundheit von Kindesbeinen an. Es freut mich von Herzen, dass so viele Grundschulen bei unserem Pilotprojekt an den Start gehen“, sagt Prof. Grönemeyer. Er sieht Schulen als wichtige Multiplikatoren für Aufklärung und Prävention.

Auch Schulen, die diesmal nicht dabei sein können, haben die Möglichkeit, das Material für „Die bewegte Schulpause“ frei zu nutzen. Auf der Homepage www.bewegte-schulpause.de stehen die Übungen zum Download bereit.

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