Stiftung gibt 35000 Euro für soziale Projekte in Sprockhövel

Zu den Einrichtungen, die von der Spende der Dr.-Albrecht-Gräfer-Stiftung profitieren, zählt auch die Einrichtung KiFaz mit einem musikpädagogischen Projekt.
Zu den Einrichtungen, die von der Spende der Dr.-Albrecht-Gräfer-Stiftung profitieren, zählt auch die Einrichtung KiFaz mit einem musikpädagogischen Projekt.
Foto: Udo Kreikenbohm, Archiv
Dr.-Albrecht-Gräfer-Stiftung fördert Einrichtungen und bedürftige Menschenin Sprockhövel zum zweiten Mal mit einem deutlich erhöhten Betrag.

Sprockhövel..  Die Dr.-Albrecht-Gräfer-Stiftung spendet in diesem Jahr 35000 Euro für soziale Projekte in Sprockhövel. Das teilte die Diakonie Mark-Ruhr am Dienstag mit. „Das Ziel der Stiftung ist es, auch 2016 soziale Projekte, die unmittelbar Kindern und Erwachsenen in Sprockhövel zugute kommen, zu unterstützen“, sagte Axel Leydorf von der Stiftung.

Die Spende geht an unterschiedliche Einrichtungen im Stadtgebiet. So zählt das musikpädagogische Projekt der „KiFaz Miteinander“ zu den begünstigten, auch die Tanz-AG der Kita am Gedulderweg bekommt einen Teil der Zuwendung. In der Kita Schee können jetzt Spielgeräte für den Außenbereich angeschafft werden, mehrere Kinderfreizeiten einzelner Kinder aus Sprockhövel können finanziert werden. Es ist auch eine – wie die Diakonie betont – unverschuldet in Not geratene Familie unter den Adressaten der Spende, und auch das städtische „Bilder-Buch-Projekt“ bekommt eine Geldspitze. Darüber hinaus soll der Standortwechsel der Diakoniestation von der Zeche Alter Haase in die Hauptstraße in Niedersprockhövel mit Mitteln der Gräfer-Siftung vorangebracht werden. Im neuen Domizil wird es künftig nach Information der Diakonie wieder ein Stiftungszimmer geben, das unter anderem Vereinen zur Verfügung gestellt wird.

Die Summe von 35000 Euro hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. „Wir konnten 2015 eine Geldspende der Gräfer-Stiftung in Höhe von 22000 Euro entgegen nehmen“, sagt die Jugendamtsleiterin Ilse Crefeld. Der Kontakt der Stadt zur Stiftung sei jetzt eineinhalb Jahre alt, „und die Mittel, die uns da zur Verfügung gestellt werden, sind sehr willkommen.“ Denn in mehreren Reihen stehen die Wohltäter nicht vor dem Rathaus, um soziale Projekte zu fördern. „Es sind in Sprockhövel in erster Linie die Sparkassen-Stiftung und die AVU, auf deren Hilfe wir regelmäßig bauen können“, so Ilse Crefeld.

Eine Gruppe von Leuten hatte im Vorfeld Projekte vorgeschlagen, die im Sinne der Stiftung förderungswürdig sind – Regina Mehring (Geschäftsführerin der Evangelischen Pflegedienste Mark-Ruhr), Pfarrerin Heike Rienermann, Ulrich Maus (Pfeledienstleiter der Diakoniestation), Evelyn Müller und Ilse Crefeld (Stadt Sprockhövel, Ressort Jugend und Soziales). „Es ist serh im Sinne des Stifters Albrecht Gräfer, das diakonische Angebot in Sprockhövel zu fördern. Eine zielgerichtete Hilfe, nah am Menschen. Das ist Anliegen unserer Stiftung“, sagt Stiftungsvorstandsmitglied Axel Leydorf, der sich über weitere Förderungsvorschläge freut.

 
 

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