Glühwein, Essen und Nikolausbesuch

Der Nikolaus verteilte beim Adventsmarkt in der Bürgerbegegnungsstätte Niederstüter Stutenkerle an die Kinder.
Der Nikolaus verteilte beim Adventsmarkt in der Bürgerbegegnungsstätte Niederstüter Stutenkerle an die Kinder.
Foto: FUNKE Foto Services
Beim Adventsmarkt an der Bürgerbegegnungsstätte Niederstüter fehlte nichts, was Besucher auf einem großen Weihnachtsmarkt gefunden hätten.

Sprockhövel..  Der Gesang der Kinder vom Musikkindergarten Gedulderweg übertönte zunächst das Klappern der Hufe. Aus vollem Halse trällerten die hellen Stimmchen Weihnachtslieder für die Besucher des Adventsmarktes an der Bürgerbegegnungsstätte Niederstüter. Diesen organisierten die Awo Bredenscheid-Stüter, der Rassekaninchen-Zuchtverein W541 und der Förderverein der Begegnungsstätte nach dem Erfolg des letzten Jahres nun zum zweiten Mal.

Ein Glühwein-Stand, Essensbuden, Kunsthandwerk und Kinder, die das Weihnachtsfest kaum erwarten können. Die Besucher mussten nichts missen, was sie auf einem der großen Märkte vorgefunden hätten. Vielmehr gab es beim Adventsmarkt zwei besondere Attraktionen: Einen Kaninchen-Streichelzoo und ein Treffen mit dem Nikolaus.

Als das letzte Lied ausgeklungen war, blickten alle in Richtung Eingangstor, denn jemand behauptete, dort den Nikolaus gesehen zu haben. Und tatsächlich, unbemerkt hatte er seine von zwei Pferden gezogene Kutsche auf den Platz gelenkt. Im Nu tummelte sich eine Kinderschar um ihn. „Von drauß’ vom Walde komm ich her, ganz so kalt ist es gar nicht mehr“, spicht er durch seinen weißen Bart und sorgt bei den Eltern für Lacher. Mit seiner Ansprache und der Frage, ob auch alle Kinder brav gewesen sind, fasst sich der Nikolaus kurz. Ein einvernehmliches „Jaa“ reicht ihm aus. Außerdem sei Knecht Ruprecht bei einem durch Schlaglöcher verursachten Gerumpel sowieso aus der Kutsche gefallen. An seiner Stelle hatte nun ein Engel den Nikolaus auf seiner Weiterfahrt begleitet. Und dann gab es für jedes Kind einen Stutenkerl.

Noah (6) schlich sich zu den Pferden, brach ein Stück von seinem Stutenkerl ab und hielt es einem der Tiere vors Maul. „Die Pferde haben doch die meiste Arbeit und bestimmt Hunger“, sagt er. Zu dem fünfjährigen Fynn wird der Nikolaus, so hofft er, am 6. Dezember noch einmal nach Hause kommen. „Ich putze die Stiefel und stelle sie dann raus“, erzählt er. Weil der Nikolaus meist nur Süßes bringt, hat er sich seine anderen Wünsche für das Christkind aufgespart. Ein Vergrößerungsglas steht oben auf der Liste. Alles andere mag er nicht verraten.

 
 

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