Gewalttat - Verdächtiger schweigt weiter

Foto: WAZ FotoPool
Der Verdächtige im Fall des getöteten 53-jährigen Friedrich B. aus Sprockhövel schweigt weiterhin zu den Vorwürfen. Die kriminaltechnischen Untersuchungen der Kleidungsstücke des Opfers und der drei gefundenen Messer dauern noch an.

Sprockhövel/Essen.. Vor gut vier Wochen erschütterte der gewaltsame Tod des 53-jährigen Friedrich B. Sprockhövel. Er erlag am 3. März in seiner Wohnung an der Heidestraße den Verletzungen, die ihm mit einer Hieb- oder Stichwaffe zugefügt worden waren. Festgenommen wurde ein 39-jähriger Verdächtiger, der sich zur Tat nicht äußert – bis heute nicht.

Das bestätigte auf Nachfrage die Essener Oberstaatsanwältin Birgit Jürgens. Auch von den kriminaltechnischen Untersuchungen gebe es noch keine neuen Ergebnisse. Kleidungsstücke des Opfers lägen für eine DNA-Analyse ebenso beim Landeskriminalamt wie drei von der Polizei gefundene Messer. Man bemühe sich zwar um ein schnelles Untersuchungsergebnis, aber das LKA habe viele Fälle zu bearbeiten, so Jürgens.

Beim Verdächtigen handelt es sich um einen gebürtigen Kasachen, der in Alt-Bossel lebte. Nach ihm fahndete die Polizei schon kurz nach der Tat und nahm ihn sechs Tage später bei seinen Eltern in Gronau fest. Seitdem sitzt er in Essen in Untersuchungshaft. Die drei Messer fanden die zuständige Mordkommission und die Bereitschaftspolizei, als sie zehn Tage nach Friedrich B.s Tod das Umfeld der Heidestraße nach Hinweisen durchkämmten. Mit einem solchen Gegenstand könnte der Russlanddeutsche getötet worden sein. Friedrich B. war von seiner Schwester tot aufgefunden worden.

 
 

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