Fotograf Eberhard Vogler konserviert Zeit

Bastian Haumann
Eberhard Vogler eröffnete seine Fotoausstellung mit einer Vernissage im Verwaltungsgebäude des Bauverein Sprockhövel.
Eberhard Vogler eröffnete seine Fotoausstellung mit einer Vernissage im Verwaltungsgebäude des Bauverein Sprockhövel.
Foto: Michael Korte
Fotograf Eberhard Vogler konserviert Zeit. Er drückt es poetischer aus: Augenblicke der Ewigkeit. Unter diesem Titel ist eine Ausstellung in den Räumen des Sprockhöveler Bauvereins bis zum 31. Januar zu sehen.

Sprockhövel.  Fotograf Eberhard Vogler konserviert Zeit. Er drückt es poetischer aus: Augenblicke der Ewigkeit. Unter diesem Titel ist eine Ausstellung in den Räumen des Sprockhöveler Bauvereins bis zum 31. Januar zu sehen.

Recht puristisch wählte er die Titel seiner Fotos, die schlicht das beschreiben, was zu sehen ist: Wand, Mauer, Zirkuszelt. Blumiger beschrieb Felicitas Kehrenberg bei der Eröffnung die Bilder. „Es ändert sich viel, ständig und schnell“, sagte sie. Und Vogler halte diese Veränderung in einem kleinen Moment fest. Der Fotograf habe einen Blick für Morbides, Verfallenes. Dennoch wirke jedes Bild fröhlich und farbenfroh. „Durch geschickt gewählte Ausschnitte werde die abblätternde Farbe zur formgebenden Struktur.“ Voglers Wattenmeerbilder haben es ihr angetan. „Es scheint so, als würde er mit seinen Fotos Aquarelle malen.“ Auch die Vorliebe des Fotografen für das Geometrische traf ihren Geschmack. Dass Fotografen in den Räumen des Bauvereins ausstellen, sei selten. „Seit 2001 hatten wir 20 Ausstellungen“, berichtete Bernhard Heck, Geschäftsführer des Bauvereins. „Nur vier davon waren von Fotografen. Er begrüße dies durchaus als gelungene Abwechslung. Das Saxofontrio der städtischen Musikschule mit Andreas Gottschalk sowie Anna-Sophie Hasenbein und Doro Böhmer unterhielt die Gäste mit Jazz.