Diakonie-Umzug verzögert sich

Foto: Hans Blossey

Sprockhövel.. Der Umzug der Diakoniestation in Räumlichkeiten der ehemaligen Zeche Alte Haase ist wegen eines fehlenden Telefonkabels verschoben worden. Ursprünglich wollte man die Gräfer-Villa an der Bochumer Straße Anfang Februar verlassen, jetzt soll das Domizil am 10. Mai gewechselt werden.

„Wir hatten Probleme wegen einer fehlenden Telefonleitung“, erklärt Stationsleiter Ulrich Maus. Dieses Problem habe niemand vorhersehen können, auch nicht die zuständige Telefongesellschaft. Wichtig sei die Leitung, weil ohne sie die Arbeit im Büro mit Telefon und Computer nicht möglich sei. Bis zum jetzt anvisierten Termin soll aber eine neue Leitung verlegt sein, alles andere, so Maus, sei ohnehin schon einzugsbereit.

Bis dahin darf die Diakonie in der ehemaligen Gräfer-Villa bleiben. „Zum Glück duldet uns der Käufer.“ Zu Beginn des Jahres hatte die Gräfer-Stiftung veräußert, weswegen sich die Diakonie nach einem neuen Zuhause umschauen musste.

Große organisatorische Engpässe seien durch den Aufschub nicht entstanden, sagt Ulrich Maus. „Es war nicht schwierig, das zu verschieben. Wir sind ja ein ambulanter Pflegedienst, die Schwestern fahren draußen, hier ist nur das Büro.“

Mit umziehen werden im Mai dann auch die Gruppen, die sich bei der Diakonie treffen: Café-50plus-Gruppen, ältere Damen, die Selbsthilfegruppe „Beziehungssucht“, eine Gruppe der Alzheimer-Gesellschaft, vom Kneipp-Verein und die zuständige Schiedsfrau für Verhandlungen mit Konfliktparteien. Sie werden im Stiftungszimmer ein neues Zuhause bekommen.

 
 

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