Der lange Weg zum Erfolg

Die Band microClocks will es 2012 wissen und plant deutschlandweit Auftritte in Clubs und auf Musikfestivals.
Die Band microClocks will es 2012 wissen und plant deutschlandweit Auftritte in Clubs und auf Musikfestivals.
Foto: WAZ
„Wir streben im laufenden Jahr den großen Durchbruch an“, erklärt Jens Tetzner und fügt hinzu: „Die letzten Monate haben gezeigt, dass alles möglich ist.“ Denn mit seiner Band Microclocks feiert der Sprockhöveler zurzeit große Erfolge.

Sprockhövel.. „Wir streben im laufenden Jahr den großen Durchbruch an“, erklärt Jens Tetzner und fügt hinzu: „Die letzten Monate haben gezeigt, dass alles möglich ist.“ Denn mit seiner Band Microclocks feiert der Sprockhöveler zurzeit große Erfolge.

Nach der Unterzeichnung eines Plattenvertrags veröffentlichte die Band im vergangenen Oktober die Single „Is anybody out there?“ aus dem Album „Opinions are on sale“. Das Lied stieg bis auf Platz acht der deutschen „Alternative Charts“ und hielt sich insgesamt vier Wochen in den Top 20 der musikalischen Rangfolge. „Unser Song wird im Radio gespielt und auch unser Musikvideo lief bereits im Fernsehen“, berichtet der Micro-clocks-Sänger, denn: „Die Leute haben einfach angebissen, wir haben durchweg positive Rückmeldungen auf unsere Musik und unser Album erhalten.“

Doch der Weg zum Erfolg ist lang: „Schon 2004 ging’s los“, erinnert sich Sänger Jens Tetzner an die Anfänge von Microclocks, „wir wussten damals noch nicht, wohin die Reise überhaupt geht“. Die einzelnen Mitglieder der Band finden sich schließlich durch Aushänge und Castings. „Vor 2004 war die Musik mein Soloprojekt“, berichtet der Sprockhöveler. Heute beschreibt er die Musikrichtung seiner Band als Mischung aus Rock und Pop, „wir bewegen uns irgendwo dazwischen“. Texte und Musik der Stücke schreiben und komponieren die Bandmitglieder selbst. „Derzeit besteht unsere Band aus drei Stammmitgliedern. Im letzten Jahr haben wir zwei Musiker verloren, mittlerweile aber auch schon wieder zwei Nachfolger gefunden.“ Neben Jens Tetzner als Sänger stehen zurzeit noch Gitarrist Andreas Nikolaou und Stephen Selvarajah am Keyboard auf der Bühne.

Unterstützung erhalten die Musiker seit vielen Jahren von Tim Pixa. „Wir kennen uns schon lange“, berichtet Tetzner, „Tim Pixa hat uns bereits vor Jahren Mut gemacht, unsere Musik auf die große Bühne zu bringen.“ Heute organisiert und unterstützt Pixa die Band bei Projekten und Auftritten. Neu dabei sind Oliver Melchers und Hendrik Hausmann. „Jetzt sind wir fast vollständig“, freut sich Tetzner über die neuen Bandmitglieder – auch mit Blick auf Projekte im neuen Jahr: „Mit unserem neuen Album werden wir 2012 die Bühnen dieser Welt bespielen“, unterstreicht der Sprockhöveler mit einem Augenzwinkern.

Und was liegt aktuell an? „Wir planen momentan verschiedene Live-Auftritte im Rahmen von deutschlandweiten Club- und Festivalkonzerten. Und im kommenden Monat Februar stehen schon die ersten Termine an“, überlegt der Microclocks-Sänger und lacht, „dann ist die Ruhe erstmal vorbei und es geht richtig los“. Tetzners Wunsch für die Zukunft: „Wir können zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht von unserer Musik leben, hoffen aber, dass das bald möglich ist“, denn: „Die Musik ist für uns so viel mehr als nur ein Hobby.“

 
 

EURE FAVORITEN

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Beschreibung anzeigen