Zonta-Frauen besuchten eine Generalprobe

Theater hautnah erlebten die Mitglieder und Gäste des Zonta Clubs Oberhausen bei der Generalprobe zur Premiere des Ibsen-Stücks „Hedda Gabler“. Die Kooperation zwischen dem Theater und dem Zonta Club besteht schon seit nunmehr neun Jahren.

Der Zonta Club besucht seit 2008 jährlich eine Generalprobe. Diese Aktion ist für beide Partner eine gute Chance, Werbung in eigener Sache zu betreiben. Das Theater gewinnt einen größeren Zuschauerkreis, der Zonta Club mehr Bekanntheit.

Die Besucher der Generalprobe durften die Aufregung spüren, die bei einer Generalprobe mit jedem Atemzug gegenwärtig ist. Nach einer kurzen Einführung des Intendanten Peter Carp war es umso mehr zu schätzen, dass sich die griechische Regisseurin, Lena Kitsopoulou, vor der Probe bereit fand, in einem Gespräch mit der Dramaturgin Simone Kranz einiges über ihre Regiearbeit zu erzählen.

So erfuhren die Zuschauer, warum Hedda, der die bürgerliche Welt viel zu eng ist, als nach Luft japsende Meerjungfrau auf die Bühne kriecht. Die Regisseurin erzählte auch davon, dass sie den Schauspielern viel eigenen Raum bei der Entwicklung der Figuren lässt und sich selbst viel Spontaneität bei ihrer Arbeit einräumt.

Verhaltener Applaus am Ende der Vorstellung ist bei einer Generalprobe kein Barometer für den Erfolg. Beifall zu dieser Probe bringt nämlich Unglück, sagt man im Theater, und wer wünscht das schon dem hervorragenden Ensemble.

Zonta ist ein internationales, weltweit agierendes Netzwerk berufstätiger Frauen mit dem Ziel, die Stellung der Frau im rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und beruflichen Bereich zu verbessern. Der Zonta Club Oberhausen Rheinland widmet sich auf lokaler Ebene ausschließlich Projekten, die sich auf die soziale oder wirtschaftliche Situation von Frauen und Kindern in Oberhausen beziehen.

 
 

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