Zehn neue Arbeitsplätze

Wie viel Planungskosten hat man in den letzten 20 Jahren für das Projekt 105 schon verauslagt?

Es wurden etwa vier Millionen Euro – bis heute gerechnet – für die Planung der Strecke ausgegeben.

Inwieweit sind die geplanten Kosten von 81 Millionen Euro belastbar? Wurden Risikozuschläge vorgenommen? Wurden Preissteigerungsraten kalkuliert? Wurden Kostenvoranschläge eingeholt?

Die Baukosten wurden auf Grundlage einer Mengenermittlung mit marktkonformen Einheitspreisen berechnet bzw. die von der Planung 2005 bekannten Preise mit dem Baukostenindex hochgerechnet. Die Preissteigerung 2005/2015 in einzelnen Gewerken wurde ebenso berücksichtigt.

Wer zahlt den Mehrbetrag, wenn die Strecke teurer als 81 Millionen Euro wird?

Grundsätzlich fördert der Zuwendungsgeber nur die Summe, die im Rahmen des Förderantrags beantragt wird. Dem Förderantrag der Linie 105 wird eine aktualisierte Kostenberechnung, die auf aktueller Planung beruht, zu Grunde gelegt, die bereits einen hohen Genauigkeitsgrad aufweist und deshalb auch eine hohe Kostensicherheit gewährleistet. Ergeben sich im Zuge des Baufortschritts Änderungen am geplanten Vorhaben – beispielsweise durch unvorhersehbare Ereignisse oder bauliche Gegebenheiten – ist es möglich, diesen geänderten Parametern mittels eines Änderungsantrags Rechnung zu tragen. Die Zusatzkosten können dann mit der ursprünglich vereinbarten Förderquote ebenfalls gefördert werden. Das darüber hinausgehende Kostenrisiko trägt der Vorhabenträger.

Welche Kosten entstehen für den Kauf neuer Bahnen? Wer trägt sie?

Eine neue Straßenbahn kostet etwa zwei Millionen Euro. Es werden für die Linie 105 drei zusätzliche Straßenbahnen benötigt. Diese sind aber bei der Folgekostenrechnung schon berücksichtigt

Gibt es neue Arbeitsplätze bei der Stoag, wenn die 105 kommt

Im Fahrdienst werden etwa zehn neue Arbeitsplätze eingerichtet.

EURE FAVORITEN