Oberhausen

Vorbestrafter Mann kommt mit Schwert in Oberhausener Waffengeschäft und will Schusswaffe kaufen - jetzt wird er abgeschoben

Der Mann marschierte insgesamt dreimal in das Oberhausener Waffengeschäft.
Der Mann marschierte insgesamt dreimal in das Oberhausener Waffengeschäft.
Foto: imago

Oberhausen. Als ein Waffenhändler einem 34-Jährigen vor gut einem Monat ein japanisches Langschwert verkaufte, konnte er noch nicht ahnen, dass er am Ende damit bedroht werden würde.

Messerkäufer war vorbestraft

Als der Mann aus Katana das Schwert in dem Waffenhandel an der Bahnhofsstraße kaufte, war er nicht nur vorbestraft, sondern hatte auch keinen gültigen Duldungsstatus mehr. Da man für das Messer jedoch keinen Waffenschein benötigt, verkaufte der Händler die Waffe.

Doch zwei Wochen später tauchte der Käufer wieder in dem Laden auf - mit dabei: sein neues Schwert. Er trug die Waffe in der Scheide in der Hand und fragte nach einer Schusswaffe, die er kaufen wollte. Der Verkäufer erklärte ihm aber, dass man für den Erwerb einen Waffenschein benötige.

Da der Messerträger jedoch nur italienisch und französisch sprach, haperte es an der Verständigung. Der Händler rief daraufhin die Polizei. Der Asylbewerber war jedoch schon verschwunden, als die Beamten eintrafen.

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Mann bedrohte Angestellte und Ladenbesitzer

Am 13. November kam der Mann dann zum dritten Mal mit dem Messer in den Waffenhandel. Auch wenn er es wieder in die Scheide steckte, hatte er die Hand weiterhin am Griff. Er wollte erneut eine Schusswaffe kaufen. Der Händler verständigte die Polizei, die kurz darauf mit mehreren Streifenwagen eintraf.

Als der Mann der Aufforderung, sein Schwert niederzulegen, nicht nachkam, mussten die Beamten ihn entwaffnen und fesseln. Währenddessen bedrohte er den Ladenbesitzer und die Angestellten.

Polizei nahm den 34-Jährigen erneut fest

Nachdem der Asylbewerber kurz darauf aus der U-Haft entlassen wurde, hat das Ausländeramt der Stadt Oberhausen zusammen mit der Polizei den 34-Jährigen nun doch wieder festgenommen.

Nach polizeilichen Ermittlungen und einer aktuellen Gefährdungsprognose lagen ausreichende Gründe für eine Abschiebung vor, sodass er nun in Haft auf seine Ausreise wartet.

 
 

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