Vonderort erhalten!

Die Politiker im Stadtrat machten am Montag in der Aussprache über die Verschmelzung der Revierparks ihrem Unmut deutlich Luft. Sie beklagten, dass es eben keine Wahl gab und die Zustimmung zu ebendieser Fusion seitens des RVR als alternativlos dargestellt wurde. Dass die Lokalpolitiker ihre Bauchschmerzen deutlich formulierten ist dabei nur folgerichtig.

Seit Jahren schiebt der Revierpark einen gewaltigen Sanierungsstau vor sich her. Das Freibad wird immer wieder nur mit den notwendigsten Reparaturen versehen, ganze Parkbereiche werden wieder der Natur überlassen. Die Städte Oberhausen und Bottrop, beide finanziell nicht auf Rosen gebettet, sind nicht in der Lage, größere Zuschüsse als bislang zu geben.

Darum ist der RVR jetzt in der Pflicht. Der durch Umlagen seiner Mitglieder finanzierte Verband muss dafür Sorge tragen, dass die Revierparks eine gesunde finanzielle Grundlage erhalten. Allein Synergie-Effekte, die nun durch die Verschmelzung erzielt werden sollen, reichen dafür nicht aus.

Fest steht: Der Revierpark Vonderort als Naherholungsgebiet muss in jedem Fall erhalten bleiben.

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