Unbeschwert in Oberhausen in die Ferien

Für viele Oberhausener geht’s heute gleich nach der Schule los in den Familienurlaub.
Für viele Oberhausener geht’s heute gleich nach der Schule los in den Familienurlaub.
Foto: Getty Images/Image Source
Damit’s auch keine böse Überraschung bei der Rückkehr gibt, hat die Polizei ein paar Ratschläge für Hausbesitzer parat

Oberhausen.. Endlich Sommerferien – die schönste Zeit des Jahres steht vor der Tür und für viele Oberhausener geht es in den Urlaub. Doch Hausbesitzer beschleicht häufig ein mulmiges Gefühl, das Eigenheim für mehrere Wochen unbeaufsichtigt leer stehen zu lassen — ob das Langfinger nicht geradezu magisch anzieht? Damit die Reise nicht mit einer bösen Überraschung endet, gibt die Polizei Tipps, um die eigenen vier Wände vor Einbrechern zu schützen.

Anwesenheit vortäuschen

„Alle Hinweise, die auf eine Abwesenheit hindeuten, sollten vermieden werden“, rät Polizeisprecher Tom Litges. Dazu gehöre ein überquellender Briefkasten, ständig heruntergelassene Rollläden oder zugezogene Vorhänge. „Auch der nicht gemähte Rasen und die stetig leere Mülltonne könnten signalisieren, dass niemand zu Hause ist“, so Litges. Sein Tipp: Die Anwesenheit vortäuschen.

Wohnräume beleuchten

So sollten Freunde und Nachbarn ein Auge auf die Wohnung oder das Haus werfen: „Wenn es keine Zeitschaltuhr gibt, können sie die Rollläden bewegen, die Wohnräume zu wechselnden Zeiten beleuchten oder den Briefkasten leeren.“ Auch für die Nachbarschaft gelte: Seien Sie misstrauisch, wenn unbekannte Personen um die „verlassenen Häuser“ schleichen und rufen Sie im Zweifel die Polizei unter der 110 an. „Eine wachsame Nachbarschaft kann ungebetenen Gästen die Tour vermasseln“, sagt der Polizeisprecher.

Türen mehrfach abschließen

Der Tipp klingt banal, ist aber sehr hilfreich: Die Türen nicht nur ins Schloss fallen lassen, sondern sie auch mehrfach abschließen. Das gilt ebenfalls für Fenster und Türen im Keller, am Balkon oder der Terrasse. Insbesondere Fenster sollten niemals „auf Kipp“ geöffnet bleiben. „Herumstehende Leitern, Mülltonnen und sogar Gartenmöbel eignen sich als Aufstiegshilfe und sollten daher weggeschlossen werden“, rät Litges. Auch Schlüssel sollten für Nachbarn nicht unter der Fußmatte oder im Blumenkübel deponiert werden – Einbrecher suchen danach.

Wertgegenstände auflisten

So gerne man auch in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter über seinen anstehenden Urlaub berichten möchte, Litges warnt davor: „Vor Fremden sollte niemals die Abwesenheit erwähnt werden. Dies gilt genauso beim Besprechen des Anrufbeantworters.“

Weitere Tipps des Polizeisprechers: Schmuck und Wertgegenstände aufzulisten oder während der Urlaubsreise in einem Banksafe zu deponieren – Ausweise und Dokumente sollten zudem kopiert und getrennt vom Original aufbewahrt werden.

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