Tsalastras will an Parkgebühr am Kaisergarten festhalten

Marcel Sroka
Seit dem Sommer 2013 müssen Autofahrer fürs Parken am Kaisergartenm zahlen.
Seit dem Sommer 2013 müssen Autofahrer fürs Parken am Kaisergartenm zahlen.
Foto: WAZ FotoPool
Stadtkämmerer Apostolos Tsalastras hält nichts vom Vorschlag der Opposition, die Parkgebühren am Kaisergarten durch freiwillige Spenden zu ersetzen.

Oberhausen. Dass die Abschaffung der Parkgebühren am Kaisergarten durch freiwillige Spenden gegenfinanziert werden könnte, zweifelt Kämmerer Apostolos Tsalastras an. „Das wird die Bezirksregierung nicht genehmigen.“ Wie berichtet, bringt die Opposition einen Antrag in den Stadtrat ein, um das Parken am Kaisergarten kostenfrei zu machen.

„Als die Politik die Entscheidung für die Parkgebühren getroffen hat, war die Alternative, Eintrittsgelder für das Tiergehege einzuführen“, so Tsalastras. Diese Maßnahme ist Teil des Haushaltssicherungskonzepts, rund 260.000 Euro wird die Stadt 2015 durch die Gebühren einnehmen.

"Spenden sind keine feste Größe"

Und diese müssten durch höhere Gebühren und Abgaben eingenommen oder eingespart werden, sollten die Gebühren fallen. Dies habe Tsalastras auch der Ampelkoalition signalisiert, welche in ihrem Koalitionsvertrag ebenfalls das gebührenfreie Parken einfordert. „Spenden sind aber keine feste Größe.“ Darum werde die Bezirksregierung dem nicht zustimmen, so seine Einschätzung.