Tsalastras überzeugt die Freien Demokraten

Wie beim letzten Kreisparteitag einstimmig beschlossen, verzichtet die FDP Oberhausen darauf, einen eigenen Kandidaten bei der Oberbürgermeisterwahl im Herbst zu benennen. Stattdessen sprach man sich dafür aus, den SPD-Kandidaten Apos­tolos Tsalastras als Koalition mit SPD und Grünen zu unterstützen.

Jetzt stellte sich der derzeitige Kämmerer, Kulturdezernent und Erste Beigeordnete der Stadt Oberhausen den Liberalen vor und sprach über sein Wahlprogramm. „Sehr kompetent, sachlich und sympathisch“, fanden ihn nach Aussagen der FDP-Spitze um Regina Boos die FDP-Mitglieder. Tsalastras habe sich auch unbequemen Fragen aus den verschiedensten politischen Themenbereichen gestellt. „Die Mitglieder stellten fest, dass der verwaltungserfahrene Mann sich ausgesprochen gut vorbereitet hatte und auf fast alle Detailfragen kompetente Antworten geben konnte“, schreibt Boos. Die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage von Oberhausen, aber auch der Menschen in Oberhausen seien seine Ziele. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, vordringlich der Jugendarbeitslosigkeit, stehe ganz oben auf seiner Agenda. Viele Aspekte, wie bestandene Schulabschlüsse, die Angebote an Lehrstellen und Betriebspraktika, bis hin zur verbesserten Kooperation von Schulen mit Ausbildungsbetrieben, das alles trage seiner Meinung nach zum möglichen Erfolg bei. Wirtschaft, Wirtschaftsförderung und Stadt müssten in diesem Bereich ihre Zusammenarbeit noch weiter intensivieren und die Effizienz bestehender Angebote steigern. Tsalastras will sich angesichts der vielen Langzeitarbeitslosen dafür einsetzen, dass der Bund einen dritten Arbeitsmarkt finanziert.

Als Kulturdezernent liege Apos­tolos Tsalastras die Entwicklung der Stadtteilzentren besonders am Herzen, so die FDP. Er habe diese Aufgabe zur Chefsache erklärt. Projekte wie das kostenlose WLAN in der Stadt möchte er weiter nach vorne bringen und die Stärkung der Innenstadt intensivieren. Ein weiterer Schwerpunkt in seinem Wirken soll die Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten werden, berichtet die FDP nach der Zusammenkunft.

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