Taubenhaus soll Taubenpopulation in der Innenstadt regulieren

Mit einem Taubenhaus will man die Population der Wildtiere in der Innenstadt in den Griff bekommen. Foto: Kurt Michelis
Mit einem Taubenhaus will man die Population der Wildtiere in der Innenstadt in den Griff bekommen. Foto: Kurt Michelis
Foto: NRZ

Oberhausen. Die Oberhausener City bekommt ein Taubenhaus, das beschloss am Mittwoch die Bezirksvertretung Alt-Oberhausen auf Antrag von Grünen, SPD und FDP. Damit, so hoffen Politik und die ehrenamtlichen Betreiber „Stadttiere e. V.“, werde man zur Reduzierung der Taubenpopulation in der Innenstadt beitragen können - durch artgerechtes Futter in dem Schlag, so dass die Tauben aus der Innenstadt wegbleiben, und durch Gipseier, die gegen die echten ausgetauscht werden. Die Folge kann weniger Kot und damit mehr Sauberkeit sein.

Zwei Jahre kämpfte der hiesige Arbeitskreis von „Stadttiere“ für Standorte in allen drei Stadtteilen, dies scheiterte bislang aber am Geld.

2500 Euro

Zumindest der Ort ist für Alt-Oberhausen gesichert, für die benötigten 2500 Euro – soviel kostet der Schlag, den die ehrenamtlichen Helfer in Eigenregie im Parkhaus an der Linsingenstraße bauen werden – werden weitere Sponsoren gesucht. Die Projektverantwortliche Michaela Flötgen rechnet damit, den Bau im Sommer abschließen zu können. Er soll dann Platz für 150 Tauben bieten. Die Kosten für Futter und Instandhaltung trägt der Verein.

„Wenn man es aber bei einem Schlag belässt“, gibt Inge Maßling vom Arbeitskreis zu bedenken, „ist das Problem nicht gelöst“. Notwendig wären zwei bis drei, um allein die Population in der Innenstadt in der Griff zu bekommen.

 
 

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