Strafanzeigen wegen Drogen

Die Kehrseite des Festivals „Ruhr in Love“: Am Eingang zum Olga-Park hat die Oberhausener Polizei wie bei den vorherigen 13 Veranstaltungen alle Hände voll zu tun.

Zivilbeamte bitten Festivalbesucher zur Personenkontrolle, denn Drogen-Dealer und Rauschmittel-Konsumenten sind zum Feiern ausdrücklich nicht eingeladen. Trotz der Warnungen im Vorfeld des Festivals gehen den Beamten wieder reihenweise Unverbesserliche ins Netz.

18 Verdächtige werden nach der Bilanz des Oberhausener Polizeipräsidiums wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz festgenommen (im Vorjahr waren es nur zwölf). Insgesamt werden 360 Strafanzeigen erstattet, etwas weniger als im Vorjahr mit rund 400 Anzeigen.

Im erweiterten Umfeld sowie auf dem Veranstaltungsgelände selbst setzt die Polizei zivile Rauschgiftfahnder ein. Im Fokus steht dabei insbesondere der Verkauf von Drogen. Darüber müssen 13 Anzeigen (Vorjahr: acht) wegen weiterer Delikte (Beleidigung, Körperverletzung, Diebstahl, Sachbeschädigungen, Verstoß gegen die Gewerbeordnung und das Waffengesetz) geschrieben werden.

Mehr als 65 Besucher, einige von ihnen noch minderjährig, seien wegen übermäßigen Alkohol- oder auch Drogenkonsums behandelt worden, berichtet die Polizei weiter. „20 von ihnen mussten deshalb in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.“

 
 

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Mi, 19.09.2018, 16.32 Uhr

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