Oberhausen

Skurriler Streit um Eingangstor zu Oberhausener Rotlichtviertel: Hat die Stadt rechtmäßig gehandelt?

Die Posse dreht sich um dieses Tor.
Die Posse dreht sich um dieses Tor.
Foto: Kerstin Bögeholz/Funke Foto Services

Oberhausen. In Oberhausen spielt sich momentan eine geradezu aberwitzige Provinzposse um das Eingangstor zu einem Rotlichtviertel ab. Das berichtet die WAZ aktuell.

Demnach geht es um das Eingangstor zum Rotlichtviertel an der Hermann-Albertz-Straße. Oberbürgermeister Daniel Schranz will das Rotlichtviertel schließen lassen, wie er im Wahlkampf versprochen hat.

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Denn kürzlich haben Mitarbeiter der Stadtverwaltung das Eingangstor einfach zugeschweißt. Das führte dazu, dass Gäste die andere Seite als Eingang nutzen mussten.

Anschließend wurde das Tor von Unbekannten gewaltsam geöffnet. Dann reparierte die Stadt es. Einer der Hausbesitzer sagte der Zeitung, sein eigener Vater habe das Tor mitgekauft, als er das Haus damals kaufte. Er fragt sich, ob es überhaupt möglich sei, fremdes Eigentum zu verändern.

Stadt will prüfen, wem das Tor gehört

Auch erklärt der Mann: „Vor 15 Jahren sollte das Tor schon einmal auf Bestrebungen von Bürgern geschlossen werden.“ Damals habe die Aussage der Stadt gelautet, dass das aus Brandschutzgründen, alten Wegerechten und Bestandsschutz nicht möglich sei.

Die Stadt will nun prüfen, wem das Tor gehört. (jp)

Den ganzen Bericht der WAZ liest du hier.

 
 

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