Spionage-Museum in Oberhausen zeigt Militärhubschrauber

Mit einem Kran wird der sowjetische Militärhubschrauber auf eine besondere Stahl-Stele gehoben.
Mit einem Kran wird der sowjetische Militärhubschrauber auf eine besondere Stahl-Stele gehoben.
Foto: WAZ FotoPool
Seit der Eröffnung im April 2012 lockte die Spionage-Ausstellung „Top Secret“ bereits 40.000 Gäste ins Museum. Nun bekam die Ausstellung einen neuen Hingucker, ein sowjetischer Militärhubschrauber aus dem Kalten Krieg erwartet die Besucher vor dem Eingang des Museums.

Oberhausen.. Zu einer spektakulären Landung setzt das neuste und größte Exponat der Spionage-Ausstellung „Top Secret“ in der Neuen Mitte an: Elf Meter über dem Boden thront seit Montag auf einer besonderen Stahlstele am Eingang zur Ausstellung ein über 17 Meter langer sowjetischer Militärhubschrauber aus dem Kalten Krieg.

Das ist ein schon von weitem sichtbarer Hingucker für das Museum, das sich als eine der größten Spionage-Ausstellungen weltweit zu einem Besuchermagneten am Centro entwickelt hat. Die Geschäftsführung denkt sogar bereits über einen zweiten Standort nach. Erst langsam lief das Museumsgeschäft an der Neuen Mitte an, sagt Geschäftsführer Prof. Günter Irmler.

Bereits 40.000 Gäste

„In Hamburg oder München hat man schnell tausende Besucher, weil man die Werbung konzentrieren kann. Am Centro ist das anders, das Einzugsgebiet ist hier sehr groß.“

Vor allem Mund-zu-Mund-Werbung habe für eine regelrechte Besucherwelle ab Sommer gesorgt: Bis zu 40.000 Gäste haben die Ausstellung seit der Eröffnung im April gesehen und erlebt. Einen guten Draht habe man außerdem zu Schulen aus Oberhausen und Umgebung bekommen: „An manchen Tagen haben wir bis zu zehn Schulklassen bei uns im Haus.“

Enge Zusammenarbeit ist wünschenswert

Bis April 2013, so hofft der Geschäftsführer, werde „Top Secret“ die Marke des 100.000. Besuchers knacken. Und mehr noch: „Dann kann man über weitere Schritte nachdenken.“ Nicht nur ein zweites Museum sei denkbar, auch Wanderausstellungen seien eine Überlegung wert.

Die Entscheidung für den Standort Oberhausen sei eine gute gewesen, sagt Irmler und begrüßt die Neuansiedlung des Ozean-Parks am Centro. „Je mehr Attraktionen hier gebündelt sind umso besser.“

Eine enge Zusammenarbeit sei wünschenswert, so unterstützt Irmler die Idee einer immer wieder diskutierten „Centro-Card“, die den Eintritt zu den Einrichtungen in der Neuen Mitte ermöglichen würde. „Wir sind keine Konkurrenten, sondern beflügeln einander.“ Wie zum Beweis tummelt sich eine Traube von Menschen mit Einkaufstauschen vor dem Helikopter, an dem sich nun eine Agenten-Figur abseilt.

 
 

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