SPD: Voller Rücksicht auf die Industrie

SPD-Fraktionschef Wolfgang Große Brömer bezeichnet den Vorwurf der CDU, die SPD sei industriefeindlich, als absurd. Seit jeher verbinde man die SPD im Ruhrgebiet mit der Arbeiterbewegung, mit Industrie, mit Kohle und Stahl. „Kurz gesagt mit Maloche, die auch Lärm und Dreck machen darf; manchmal sogar mit dem Vorwurf, zu nachsichtig im Umgang mit Unternehmen und deren Erweiterungsplänen zu sein, wenn es um Standortsicherung und den Erhalt von Arbeitsplätzen geht.“ Gerade in Oberhausen habe man auf die Industrie Rücksicht genommen – etwa auf den Mittelständler „Franke Apparatebau“, der dem CDU-Parteitag seine Hallen in Sterkrade vermietete. Bei der vor einiger Zeit nötigen Neugestaltung des Gebiets der früheren GHH-Zentrale habe die SPD-Stadtregierung das Gebiet hinter dem Technischen Rathaus um diese Firma, die bis heute am gleichen Standort ist, herumgeplant. Franken habe damals seinen Sitz mitten in diesem städtischen Entwicklungsbereich aus verständlichen Gründen nicht verlagern wollen. Das Parkhaus am Rathaus musste als Schallschutz errichtet werden – auch um den Franken-Standort zu sichern.

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