Sparkasse Oberhausen baut digitalen Service aus

Erfreut über den digitalen „Megatrend“ (v.li.): Vorstandsmitglied Oliver Mebus, Marcus Christ (Abteilung Medialer Vertrieb) und Wolfgang Schepers (Abteilungsdirektor Unternehmenskunden).
Erfreut über den digitalen „Megatrend“ (v.li.): Vorstandsmitglied Oliver Mebus, Marcus Christ (Abteilung Medialer Vertrieb) und Wolfgang Schepers (Abteilungsdirektor Unternehmenskunden).
Foto: WAZ
Für Geschäftskunden gibt’s den elektronischen Kontoauszug mit Signatur. Online-Quote im Geschäft mit gewerblichen Kunden beträgt schon über 90 Prozent.

Oberhausen.. Die Stadtsparkasse Oberhausen baut ihre digitalen Serviceangebote für gewerbliche Kunden weiter aus. So sollen Kontoeröffnungen oder Änderungen des Limits bei Überweisungen komplett online ermöglicht werden. Zum 1. Juli wurden der elektronische Kontoauszug mit Signatur eingeführt, welcher durch die Signatur als Beleg vom Finanzamt akzeptiert wird, und die Business Card, auf der das Logo des jeweiligen Unternehmens abgebildet ist. „Die Digitalisierung ist ein Megatrend“, sagt Sparkassenvorstand Oliver Mebus.

Es gehe darum, zu agieren und nicht zu reagieren, meint Wolfgang Schepers, Direktor für die Abteilung Unternehmenskunden. „Die Firmen stehen unter einem wachsenden Effizienz- und Kostendruck.“ Digitale Nutzungen schaffen hier Sparmöglichkeiten. Beispiel Papier: Konto- und Überweisungsausdrucke erfordern bei großen Unternehmen Tonnen an Papier. Nicht so der digitale Auszug.

Agieren statt reagieren

Die Online-Quote im Geschäft mit gewerblichen Kunden beträgt bereits über 90 Prozent. Diese Kunden verlangen von ihrem Geldinstitut komfortable Angebote. Daten und Belege zwischen unterschiedlichen Anwendungen und Rechnersystemen sollen zügig ausgetauscht werden können – und das natürlich anwenderfreundlich. Dabei muss der Sicherheitsaspekt jederzeit gewahrt bleiben. „Auch die Kunden sollten sorgsam die Sicherheitsaspekte beachten“, appelliert Mebus.

Für den digitalen Ausbau ist bei der Stadtsparkasse das Team von Marcus Christ zuständig. Bei ihrer Arbeit müssen sie beachten, dass die verschiedenen Angebote und Möglichkeiten problemlos ineinandergreifen. Zahlungsabwicklungen, Informationsangebote, Online-Produkte, Online-Service, sichere Datenübertragung – und natürlich der Kontakt zum eigenen Berater. Christ und Schepers verstehen sich als Kümmerer. „Das fordert der Firmenkunde auch ein.“

In Planung ist auch die Kontoeröffnung und -nutzung über die sogenannte Video-Legitimation: Der Kunde wählt sich über eine Webcam am Computer ein, hält den Personalausweis im Scheckkartenformat in die Kamera und dreht und wendet das Dokument so, dass der Mitarbeiter das Hologramm und die Sicherheitsmerkmale überprüfen kann. Zum Abschluss erhält der Antragsteller per E-Mail oder SMS eine TAN, mit der er die Legitimation online bestätigen kann.

Vorstandsmitglied Oliver Mebus ist überzeugt, dass in Sachen Digitalisierung noch längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist. „Der traditionelle Handel beispielsweise baut seinen Online-Handel stetig weiter aus.“

 
 

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