Schüler sollen die Demokratie mitgestalten

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Wie gründe ich eine Partei? Wer macht die Gesetze? Welche Rolle spielen Medien in einer Demokratie? Um solche Fragen geht es beim Qualifizierungsprogramm „Weiterbildung geht an die Schulen“, das die NRW School of Governance mit finanzieller Unterstützung der Sparda-Bank anbietet. Vor Kurzem haben Schüler des Sterkrader Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums im Rahmen dieses Programms über Parteien und Wahlen diskutiert.

Beispiele aus dem Alltag der Schüler

Die Jugendlichen erfuhren, wie sie am politischen Prozess partizipieren können und welche Rolle Parteien bei Wahlen spielen. Dozentin Dr. Kristina Weissenbach von der NRW School of Governance und ein weiterer Experte gestalteten die Veranstaltung praxisnah anhand von Beispielen aus dem Alltag der Schüler. „So motivieren wir die Jugendlichen, das politische Geschehen zu verfolgen und die Demokratie in unserem Land mitzugestalten“, erklärt Wolfgang Röer, Filialleiter der Sparda-Bank in Oberhausen-Mitte, die Zielsetzung.

Die Module dieses Unterrichtprojektes können einzeln und kostenlos von Schulen angefordert werden und so die Inhalte des Politik- und Sozialkundeunterrichts vertiefen.

Master-Studiengang

Die NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen bildet Nachwuchskräfte für die Bereiche Politik, Medien, Verbände, Wirtschaft und Verwaltung aus. Zentral ist dabei der vom Institut für Politikwissenschaft getragene Master-Studiengang „Politikmanagement, Public Policy und Öffentliche Verwaltung“.

Darüber hinaus bietet sie mit Unterstützung verschiedener Förderer Postgraduierten Möglchkeiten zur Promotion. Dazu zählen Stipendien, Infrastruktur und betreute Promovendenprogramme. „Jugendgerechte Politikvermittlung“ ist ein wichtiger Forschungsschwerpunkt, um früh Politikverdrossenheit entgegenzuwirken.

 
 

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