Schüler machen Politik

Wie gründe ich eine Partei? Wer macht eigentlich die Gesetze? Und welche Rolle spielen die Medien in einer Demokratie? Um diese und weitere Fragen geht es bei dem Qualifizierungsprogramm „Weiterbildung geht an die Schulen“, das die NRW School of Governance mit finanzieller Unterstützung der Sparda-Bank anbietet. Es setzt sich aus drei Modulen zusammen, die politische Prozesse für Jugendliche transparent machen. Im Elsa Brändström Gymnasium stand jetzt das Vertiefungsmodul II „Politik und Medien“ auf dem Stundenplan.

In dem Modul stellten die Schülerinnen und Schüler eine Pressekonferenz nach und lernten so das Wechselspiel und die gegenseitige Einflussnahme von Medien- und Politikakteuren kennen. Der Dozent Sebastian Jarzebski der NRW School of Governance und Experte Oliver Niermann, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Landtag NRW, gestalteten die Veranstaltung praxisnah anhand von Beispielen aus dem Alltag der Schüler.

Die Schulen können die Module einzeln und kostenlos belegen und so die Inhalte des Politik- und Sozialkunde-Unterrichts vertiefen. Die NRW School of Governance sitzt an der Universität Duisburg-Essen. Sie bildet mit innovativen Konzepten Nachwuchskräfte für die Bereiche Politik, Medien, Verbände, Wirtschaft und Verwaltung aus. Zentral ist dabei der vom Institut für Politikwissenschaft getragene Master-Studiengang „Politikmanagement, Public Policy und Öffentliche Verwaltung“. Darüber hinaus bietet sie auch eine gezielte Unterstützung bei der Promotion an.

 
 

EURE FAVORITEN