Schranz fordert: Denken um den Kirchturm herum aufgeben

Im Rahmen ihres Sommerprogramms hatte die CDU zu einer „Ruhr-Tour“ eingeladen. Oberbürgermeisterkandidat Daniel Schranz begrüßte rund 50 Teilnehmer.

„Das Ruhrgebiet hat Qualitäten wie kaum eine andere Region in Deutschland“, sagte der CDU-Politiker. „Wir müssen sie aber auch gemeinsam nutzen und das Kirchturmdenken aufgeben.“ Die Teilnehmer der Fahrt forderte Schranz auf, überall dort genau hinzuschauen, wo positive Fingerzeige zu finden sind, die man auf Oberhausen übertragen könne.

Als erstes Ziel wurde der Bottroper Tetraeder angesteuert. Von dieser bekannten Landmarke des Reviers konnten die Teilnehmer das „Haldenereignis Emscherblick“ genießen und feststellen, dass sich im Zuge des Strukturwandels das Gesicht des ehemaligen Kohlenpotts stark verändert hat. Statt rauchender Schlote prägen nun Grünflächen die Region.

Weiter führte die Tour in die Gartenstadt-Siedlung Margarethenhöhe, benannt nach der Stifterin Margarethe Krupp. Die Krupp’sche Arbeitersiedlung galt schon während ihrer Entstehungszeit zwischen 1909 und 1920 als Paradebeispiel einer zweckmäßigen und zugleich menschenfreundlichen Siedlungsbauweise.

Anschließend ging es zum Unesco-Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Nach einem Mittagsimbiss stand ein geführter Rundgang auf dem Programm. Die Besichtigung der Ausstellung „Kohle und Kumpel“ stellte für die Teilnehmer eine faszinierende Begegnung mit dem traditionsreichen Industriezweig Bergbau dar. Für manchen auch verbunden mit Erinnerungen an die eigene Vergangenheit und an ein eigenes Leben mit dem Bergbau.

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