"Schlaflos" krönt den Kultur-Sommer in Oberhausens City

Höhepunkt im Kultursommer 2016: Das Weiße Dinner verzeichnet einen neuen Besucherrekord.
Höhepunkt im Kultursommer 2016: Das Weiße Dinner verzeichnet einen neuen Besucherrekord.
Foto: FUNKE Foto Services
  • Tatorte sind Bert-Brecht-Haus, Bahnhofsturm, Altmarkt, Gdanska, Malersaal, Herz-Jesu
  • Veranstaltungen von 19 Uhr bis nach Mitternacht. Beginn immer zur vollen Stunde
  • Vergessene Lieder, Musik-Kabarett, Medienkunst, Lennon,Talentschau, Filmmusik

Oberhausen.. Mit der bereits neunten Kulturnacht „Schlaflos“ endet der Kultursommer 2016 in der Oberhausener Innenstadt am Samstag, 27. August, mit einem Ausrufezeichen. Von 19 Uhr bis nach Mitternacht geben sich die Besucher der Veranstaltungen die Klinke in die Hand. Das Besondere: Alles ist bequem zu Fuß zu erreichen.

Tatorte sind das Foyer im Bert-Brecht-Haus, das Ladenlokal im Bahnhofsturm, Altmarkt und Gdanska, der Malersaal des Theaters und die Herz-Jesu-Kirche. Von vergessenen Liedern über Musik-Kabarett, eine Stadt-Erkundungstour, Medienkunst, einem Ausschnitt aus dem Lennon-Abend von und mit Jürgen Sarkiss und einer Talentschau reicht das Programm bis hin zu Kammer- und Filmmusik mit Filmausschnitten.

Veranstaltungen im Stundentakt

Volkshochschule, Stadtbibliothek, der Verein „Kunst im Turm“ (Kitev), Theater, Weiterbildungsinstitut WbI, Gdanska, die Kurzfilmtage und erstmalig auch das Stadtarchiv beweisen gemeinsam, dass das Kulturherz der Stadt in der City schlägt.

Alle Veranstaltungen beginnen zur vollen Stunde und dauern etwa eine Dreiviertelstunde. „Diese Taktung hat sich bewährt“, sagt Kulturbüroleiter Volker Buchloh. „Die Besucher haben Gelegenheit, verschiedene Kultur-Orte aufzusuchen.“ Bewährt habe sich auch, dass die Kulturnacht als krönender Abschluss des kompakten Sommer-Programms stattfindet, das auch in diesem Jahr wieder enormen Zuspruch fand.

Alle Specials gut besucht

Open-Air-Kino, Straßentheater, Weißes Dinner, Olgas Rock, die Oper im Taschenbuchformat, dazu der Sterkrader Lesesommer: Alle Sommer-Specials, die das Kulturamt koordinierte, waren gut besucht – trotz des nicht immer sommerlichen Wetters. „Was ich gesehen habe, fand ich total klasse“, sagt Kulturdezernent Apostolos Tsalastras. „Wir haben im Kulturhauptstadtjahr die Erfahrung gemacht, dass es gut ist, in den Sommerferien ein kompaktes Programm anzubieten. Die Leute haben Zeit und sind wesentlich entspannter als im Berufsstress. Wir werden das weiter ausbauen.“

Musik, Literatur, Film, Theater: Im Schlaflos-Kulturprogramm spielen „Die Grenzgänger“ vergessene Lieder mit Akkordeon Cello, Gitarren und Gesang im Foyer des Brecht-Hauses. Ebenfalls dort liest der Musikkabarettist Hans Georgi Erich Kästner für Erwachsene. Im Bahnhofsturm agiert der Medienkünstler Wolfram Lakaszus, auf dem Altmarkt spielen die „Sixx­pack“ und die Familienband Elos. Chor- und Orgelmusik erklingt in Herz-Jesu, ebenfalls im Bahnhofsturm öffnet die Filmbar ab 22 Uhr.

 
 

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