Oberhausen

Oberhausener Kandidat zu schwach für die Show: Darum steigt Chris bei „The Biggest Loser‟ aus

Der Oberhausener Chris stieg bei „The Biggest Loser“ aus.
Der Oberhausener Chris stieg bei „The Biggest Loser“ aus.
Foto: SAT.1
  • Chris Steger ist schwerster Kandidat bei The Biggest Loser
  • Als Jugendlicher wurde er erpresst und verprügelt
  • Wasser ist sein größtes Problem

Oberhausen. Abnehm-Kandidat Chris (25) sorgt jetzt für eine Überraschung. Der schwerste Kandidat bei „The Biggest Loser“ (immer sonntags, um 17:45 Uhr in SAT.1) verlässt vorzeitig das Camp – und das auf eigenen Wunsch.

Der Oberhausener hat eine endgültige Entscheidung getroffen: „Ich bin am Morgen aufgewacht und habe meinen Entschluss gefunden. Mir ging es wie den Tag zuvor. Ich habe extremes Heimweh. Mir wird es im Camp zu viel. Ich danke Mareike für die Chance. Ich hoffe, dass Mareike das versteht. Jede Person ist anders, entweder man akzeptiert es oder man akzeptiert es nicht“, sagt Chris. Mit Mareike meinte der Oberhausener Fitness-Coach Mareike Spaleck.

Das ist in der dritten Camp-Woche passiert

Und so kam es zu seinem Ausstieg: Beim Trainingswettkampf traten Christos, Benny und Saki für Team Rot gegen Guido, Vanessa und Denice für Team Grün an. Die Kandidaten mussten 15 Kilometer Fahrrad fahren und konnten dabei so häufig durchwechseln, wie sie wollen. Team Rot gewann und sicherte sich damit Tische und Stühle mit Lehnen für die Lounge.

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Chris wollte nicht mit dem Rad fahren

Doch Chris war über die Challenge nicht glücklich: „Ich hatte vorgeschlagen, dass drei Leute fahren, die gleich groß sind. Da sie sonst immer das Rad umstellen müssten.“

Für Teammitglied Dirk war klar, das Chris sich drücken wollte: „Dass Chris sich nicht zum Fahren anbietet und keine Leistung bringt, war klar. Er ist kein Leistungsträger.“

Chris steigt aus

Dirk berief eine Teambesprechung ein in der die Kandidaten darüber sprachen, dass ein Teammitglied sie ausbremst: Chris.

Der Oberhausener beschloss daraufhin, dass er das Camp freiwillig verlässt und verkündete seine Entscheidung seinem Team und Trainerin Mareike.

„Die anderen haben Recht. Ich fühle mich hier nicht wohl und habe mich dazu entschlossen nach Hause zu gehen“, begründete er seine Entscheidung.

Mareike Spaleck sagt: „Ich glaube, dass die Zeit für Chris noch nicht ausgereicht hat, damit er weiß, wie man sich gesund ernährt. Ich wünsche jedem der Kandidaten, dass man Zuhause riesige Erfolge feiert und mitnimmt, was man hier gelernt hat.“

Trainerin versteht die Entscheidung nicht

Trotdzem kann die Trainerin Chris Entscheidung nicht verstehen: „Für mich ist es absolut unverständlich. Es ist einfach nur schade und unfair anderen Gegenüber, den man den Platz weggenommen hat. Es ist traurig, dass er das wegwirft.“

Chris ist sich aber sicher: „Ich habe kein schlechtes Gewissen gegenüber dem Team.“

Mitstreiterin Sabine ist überzeugt: „Ich glaube, er hätte erst richtig abnehmen müssen und lernen müssen, wie er sich richtig ernährt und wie er Sport machen kann. Das alles alleine Zuhause zu machen ist schwierig. Ich glaube, dass er sehr schnell in seinen alten Rhythmus gegangen ist, weil er hier noch nicht gefestigt werden konnte. Zuhause läuft man an dem Cola-Automaten oder an einem Bratwurststand vorbei. Das hast du hier nicht.“

Chris will weitermachen

Doch Chris gibt nicht auf: „Ich habe mir für die Zukunft vorgenommen, weiterzumachen und weiterhin Vollgas zu geben, sodass ich alle im Finale überrasche.“

Ersatzkandidat steht schon parat

Für Chris springt ein Nachrücker ein: Online-Kandidat Miguel. Er hat bereits 11,70 Kilo abgenommen. Miguel startete mit 142,1 Kilo und wiegt nun 130,4 Kilo.

 
 

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