Oberhausener Jugendliche stellen ihre Lieblingsapps vor

John (15), Markus (15), Leonie (15), Viktoria (15) und Christina (14) zeigen ihre liebsten Apps fürs Smartphone.
John (15), Markus (15), Leonie (15), Viktoria (15) und Christina (14) zeigen ihre liebsten Apps fürs Smartphone.
Foto: WAZ FotoPool
Ein Smartphone ist ein Alleskönner. Längst wird es nicht mehr nur zum Telefonieren genutzt, sondern vor allem zum Spielen, Kommunizieren und Fotografieren. Fünf Jugendliche aus Oberhausen haben uns erzählt, was sie mit ihrem Handy alles unternehmen und welche Apps sie besonders gern nutzen.

Oberhausen..  Schnelle Daumen haben sie alle. Die beiden Finger fliegen über die Buchstaben und Zahlen auf dem Display, sie tippen auf „Foto auswählen“ oder „Senden“, dann wird wieder gewischt und gedrückt – alles selbstverständlich. Für Leonie, Markus, Christina, John und Viktoria ist das Smartphone ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags. Was die fünf Oberhausener Jugendlichen mit ihrem Handy alles machen und welche Apps sie besonders mögen, haben sie uns erzählt.

WhatsApp hat die SMS abgehängt

Die 14-jährige Christina nutzt ihr Mobiltelefon vor allem, um Nachrichten zu schreiben, „meistens über WhatsApp“. Dieser Nachrichtendienst hat längst die SMS abgehängt, denn wenn man eine Internet-Flatrate hat, ist er kostenlos. Mit dem Siegeszug der Smartphones sind zugebuchte SMS-Flatrates daher sinnlos geworden. Christina nutzt zudem Skype, den kostenlosen Internet-Telefondienst, um mit ihrer Schwester zu telefonieren, die gerade einen Auslandsaufenthalt in den USA macht.

Über GMX checkt sie ihre E-Mails und auf YouTube schaut sie Filme und Musikvideos. „Ich gebe dafür entweder die Lieder oder die Sänger in die Suchmaske ein“, sagt sie. Ihre Lieblingsspiele sind Temple Run (ein Laufspiel entlang alter Tempelmauern und steiler Felsen) und Subway Surfer (eine Verfolgungsjagd auf U-Bahn-Gleisen).

Auch Viktoria (15) nutzt den Nachrichtendienst WhatsApp, um mit ihren Freunden zu kommunizieren. „Ich telefoniere seltener als noch vor zwei, drei Jahren“, hat sie festgestellt. Das Schreiben hat das Sprechen abgelöst, „das führt allerdings auch schon mal zu Missverständnissen“, gibt Viktoria zu. Gern nutzt sie die App Wonder Camera, mit der man Bilder bearbeiten und verschönern kann, etwa, indem man das Licht oder die Farbkontraste ändert.

Zwei Spiele nutzt sie ebenfalls gern. Bei dem Geschicklichkeitsspiel Don’t Tap The White Tile (übersetzt: Berühre die weiße Kachel nicht) huschen weiße und schwarze Klaviertasten übers Display. Die schwarzen Tasten muss man treffen, die weißen darf man nicht berühren. Viktoria spielt außerdem gern Quizduell gegen ihre Freunde. Als Zeitvertreib. „Ich finde gut, dass man dabei sehen kann, ob man besser wird“, sagt sie. „Allerdings vergesse ich manche Antworten auch schnell wieder.“

Markus (15) ist technikbegeistert und nutzt die All-In-One Toolbox. Das ist eine App, mit der man sein Handy optimieren kann. Die App räumt den Datenmüll auf, der das Handy langsamer macht. „Ich finde gut, dass man damit etwas über das System des Handys erfahren kann“, sagt Markus. Praktisch findet er auch Shazam. „Wenn man im Auto sitzt und ein gutes Lied hört, findet Shazam in Sekunden raus, welches Lied das ist.“ Und Kicker mag der Fan von Fortuna Düsseldorf, weil er sich damit unterwegs über die 1. und 2. Bundesliga informieren kann.

Sein Freund John (15) ist Manga-Fan und nutzt den Manga Reader. Damit kann man Tausende Mangas lesen und herunterladen. Mit Hilfe der App Free Video Downloader hat er inzwischen 15 GB Videos auf seinem Handy, „meistens Musik-Videos“. Auf YouTube guckt er sich gern HD-Videos an.

Ein Knobelspiel gegen Langeweile

Leonie (15) nutzt zwar das soziale Netzwerk Facebook auf dem Handy, ärgert sich aber darüber, „dass es so lange lädt“. Den Nachrichtendienst Kik hat sie als Alternative zu WhatsApp entdeckt. Und wenn ihr langweilig ist, öffnet sie ab und zu 2048. Bei dem Knobelspiel muss man Quadratzahlen verschieben, bis man schließlich das Feld 2048 erreicht.

 
 

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