Oberhausen: Taube bestialisch mit Sektflasche gequält und getötet – „Sind fassungslos“

In Oberhausen wurde eine Taube brutal ermordet. (Symbol)
In Oberhausen wurde eine Taube brutal ermordet. (Symbol)
Foto: imago images / Stefan Zeitz

In Oberhausen hat sich kürzlich eine grauenvolle Tat zugetragen. Im Bereich des Friedensplatzes wurde eine Taube brutal getötet. Der Zustand ihres Körpers lässt vermuten, dass es wahrscheinlich ein qualvoller Tod war.

Der Verein „Stadttauben Oberhausen e. V.“ teilte ein Bild der Taube sowie eine Beschreibung der Umstände.

Oberhausen: Taube brutal mit Flasche getötet

„Wir sind sprachlos, fassungslos, traurig, wütend“, so der Verein in dem Beitrag. Und weiter: „Wir können es immer noch nicht fassen, dass Menschen so skrupellos sind und ein Tier mit einer Sektflasche erschlagen. Einfach so und mit Sicherheit absolut grundlos!“

Die schreckliche Tat ereignete sich wahrscheinlich zwischen Donnerstag und Freitag. Eine Frau fand das tote Tier am Friedensplatz umgeben von Glassplittern.

Sprachlosigkeit auch auf Facebook

„Die ganzen Glassplitter am und im Hals der Taube lassen leider keine andere Vermutung zu, als dass sie brutal erschlagen wurde“, schreibt der Verein in dem Beitrag. Die Frau, die die Taube gefunden hatte, alarmierte nach ihrem Fund das Ordnungsamt. Auch die beiden eintreffenden Mitarbeiterinnen sollen sprachlos gewesen sein.

Auch in den Kommentaren auf Facebook zeigt sich, wie schockiert die Leute über eine solche Tat sind:

  • „R.I.P. kleine Taube“
  • „Ohne Worte. Fly free kleine Taube.“
  • „Tauben sind sauberer als so manche Menschen. Arme Maus.Å
  • „Wo kommt nur all der Hass auf Tauben her?“
  • „Das ist doch nicht normal. Bin sprachlos.“

In vielen größeren Städten gibt es Vereine wie „Stadttauben Oberhausen e. V.“. Sie setzen sich dafür ein, den gefiederten Stadtbewohnern ihren Ruf als Krankheitsüberträger und „Ratten der Lüfte“ wieder abzusprechen.

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Vereine zum Schutz der Tauben

Außerdem versuchen viele Vereine die Taubenpopulationen innerhalb der Städte zu verringern. Dazu werden extra Taubenschläge errichtet. Dort können die Mitglieder der Vereine die Tauben einerseits artgerecht füttern sowie das Brutverhalten ihrer Schützlinge einigermaßen kontrollieren.

Denn Tauben sind sehr „schlagtreu“. Sie entfernen sich immer nur einige Hundert Meter von ihren Schlaf- und Brutplätzen und kehren immer wieder zu ihnen zurück. So können Vereinsmitglieder gelegte Eier durch Ei-Attrappen ersetzen.

Finderin erstattet Anzeige

In Rücksprache mit dem Verein erstattete die Frau nun auch Anzeige bei der Polizei. Demnach wird nun nach Zeugen gesucht, die die Tat möglicherweise beobachtet haben.

Die „Stadttauben Oberhausen e. V.“ hoffen nun auf Hinweise per Mail oder über das Kontaktformular auf der eigenen Website. Dort stellt der Verein auch einiges an Infomaterial für Interessierte zur Verfügung. (db)

 
 

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