Premiere für Frischemarkt in Styrum ist geglückt

Die erste Ausgabe des Styrumer Frischemarktes war gut besucht.
Die erste Ausgabe des Styrumer Frischemarktes war gut besucht.
Foto: Funke Foto Services
Entgegen der Prognosen gab’s zum Auftakt glücklicherweise kein Unwetter. Veranstalter und Händler freuen sich über den regen Zulauf.

Oberhausen.. Erntefrische Erdbeeren aus Dümpten, Spargel von Schmachtendorfer Feldern, Honig und Blütenstauden aus Holten, selbst gebackener Kuchen oder Möhreneintopf von Frauen aus der Styrumer Gemeinde St. Joseph: Einen Ausschnitt aus dem, was Oberhausen Gutes und Leckeres zu bieten hat, gab’s gestern im Schatten des „Styrumer Domes“ zu probieren und zu kaufen: Der „Frischemarkt an St. Joseph“ feierte Premiere und brachte mal wieder richtig viel Leben in den Ortskern. So, wie’s sich die Ausrichter und die Styrumer immer wünschen.

Gut geschlafen hatte Martina Stodt-Serve nicht in der Nacht von Donnerstag auf Freitag: Der Gemeindereferentin und Mitorganisatorin des Frischemarkts haben die Wetterprognosen Sorge bereitet, die ab dem späteren Vormittag Unwetter verheißen hatten. Gegen Mittag, nach der ersten „Messe zur Marktzeit“, war ihr die Erleichterung anzusehen – offenbar hatte Petrus ein gutes Wort für die Styrumer eingelegt, die alle an einem Strang gezogen hatten, um diesen Markt auf die Beine zu stellen: Gemeinde, Unternehmerschaft, Bürgerverein und viele Ehrenamtliche hatten ihren Anteil zum Gelingen beigetragen.

Schon am späteren Vormittag sah man Passanten an der Lothringer Straße mit gut gefüllten Jutetaschen voll Spargel, Kartoffeln oder Erdbeeren vom Markt kommen, zum Mittagsläuten wurde es auf den zur Josefstraße gelegenen Flächen richtig voll: Schlangen an den Ständen der Oberhausener Bauern, voll besetzte Tische in den kleinen Pavillons seitlich der Kirche, wo sich Besucher Kuchen, Currywurst oder Eintöpfe schmecken ließen.

Brückenschlag zur Gemeinde

„Der Neugierfaktor wird sicher eine Rolle spielen“, gibt sich Hans Gerd Tenoth vom Styrumer Bürgerverein erstmal verhalten optimistisch: „Aber nach diesem Auftakt wollen beim nächsten Mal sicher noch mehr dabei sein.“ Davon ist auch Martina Stodt-Serve überzeugt: „Ein Anbieter, der uns wegen des unsicheren Wetters kurzfristig abgesagt hat, wird nächstes Mal wohl dabei sein. Auch Mütter vom Offenen Ganztag planen, mit selbst gemachten Marmeladen vor Ort zu sein.“

Bäcker Stefan Agethen hatte den Markt für die ortsansässige Unternehmerschaft vorangetrieben, indem er bei Oberhausens Landwirten und Selbstvermarktern Überzeugungsarbeit geleistet und die Werbetrommel gerührt hat: „Ich glaub, nächstes Mal braucht’s nicht mehr so viel Überzeugungsarbeit“, stimmte ihn der Blick auf den Andrang an einigen Bauernständen zuversichtlich.

Auch Pastor Holger Schmitz war mit dem Auftakt sehr zufrieden: „In der Messe zur Marktzeit waren 65 Menschen – allein dafür hat es sich gelohnt. Wenn wir den Ortskern beleben und gleichzeitig einen Brückenschlag zur Kirchengemeinde schaffen, bin ich dankbar.“ Einen Dank richtete er an alle, die mitgewirkt haben: „Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer geht’s nicht. Und auch die Stadt hat uns gut unterstützt und die Zuwege freischneiden lassen.“

„Wann seid ihr denn das nächste Mal wieder hier?“, tönt es vom benachbarten Hofladenstand. „Am 1. Juli. Wir sind wieder mit dabei.“

Nächste Termine

Immer am ersten Freitag im Monat soll der Frischemarkt in Styrum Käufer anlocken. Der nächste Termin ist am 1. Juli. Geöffnet ist von 10 bis 17 Uhr. Weitere Termine sind der 5. August und der 2. September.

Nach diesen vier Märkten, die eine Art Probelauf sind, wollen die Veranstalter Bilanz ziehen und schauen, ob’s weitergeht.

 
 

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