Oberhausen

Schwarzfahren bald keine Straftat mehr in Oberhausen? Das sagt die Stoag dazu

Wer in Oberhausen schwarz fährt, der soll weiterhin mit den gleichen Konsequenzen rechnen, meint die Stoag. (Symbolbild)
Wer in Oberhausen schwarz fährt, der soll weiterhin mit den gleichen Konsequenzen rechnen, meint die Stoag. (Symbolbild)
Foto: Christoph Wojtyczka / Funke Foto Services

Oberhausen. „Schwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt, sondern ist eine Straftat“. Das betont Sabine Müller, Sprecherin der Stadtwerke Oberhausen AG (Stoag). NRWs Justizminister Peter Biesenbach (CDU) hatte angeregt, das Schwarzfahren nicht mehr als Straftat zu behandeln, sondern lediglich als Ordnungswidrigkeit. Das das findet das Oberhausener Verkehrsunternehmen so gar nicht lustig.

Stoag: Schwarzfahren soll in Oberhausen eine Straftat bleiben

So äußerte sich die Stoag gegenüber der WAZ. Dabei betonte die Sprecherin außerdem, dass die drohende Freiheitsstrafe als allerletzte Konsequenz für wiederholte Schwarzfahrer „absolut notwendig“ sei.

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Zahl der Schwarzfahrer durch Erhöhung des Bußgeldes nicht gesunken

Zumal die Schmerzgrenze der Bahnfahrer ohne gültiges Ticket auch nicht gesunken sei, nachdem das Bußgeld von 40 auf 60 Euro erhöht worden sei. Demnach seien nämlich im vergangenen Jahr 650.000 Menschen in den Oberhausener Bussen und Bahnen schwarzgefahren.

Mehr zur Entwicklung und Quote der Schwarzfahrer und welche Einstellung der VRR (Verkehrsverbund Rhein Ruhr) dazu hat, erfährst du im kompletten Artikel der WAZ. (js)

 
 

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