Oberhausen

Oberhausen: Schwerer Brand am Morgen +++ Tier stirbt, Bewohner flüchten auf Straße +++

In Oberhausen ereignete sich am Donnerstagmorgen ein dramatischer Wohnungsbrand - dabei kam eine Katze um Leben.
In Oberhausen ereignete sich am Donnerstagmorgen ein dramatischer Wohnungsbrand - dabei kam eine Katze um Leben.
Foto: Rene Anhuth / ANC-NEWS

Oberhausen. Schock-Szenario am Donnerstagmorgen in Oberhausen.

Dichter Rauch stieg aus einem Mehrfamilienhaus in den dunklen Morgenhimmel. In einer Dachgeschosswohnung in Oberhausen war ein Feuer ausgebrochen - mit verheerenden Folgen. Mehrere Menschen mussten das Gebäude fluchtartig verlassen. Bei den Löscharbeiten stieß die Feuerwehr zudem auf eine tote Katze.

Oberhausen: Schwerer Brand am Morgen

Am Donnerstagmorgen brach das Feuer in der Wohnung auf der Brücktorstraße in Alt-Oberhausen aus und versetzte die Hausbewohner in Panik. Die zwölf Bewohner des Mehrfamilienhauses, darunter zwei Kinder, flüchteten sich auf die Straße vor dem Haus.

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Sie wurden von den Helfern vor Ort betreut und mit Tee versorgt, ins Krankenhaus musste glücklicherweise niemand. Weitaus schlimmer endete das Feuer jedoch für eine Katze, die in der Brandwohnung ums Leben kam.

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Das Gebäude liegt nur wenige hundert Meter von der Feuerwache in Oberhausen entfernt, weswegen die Helfer schnell vor Ort waren. Über Drehleitern und den Treppenaufgang machten sich die Einsatzkräfte daran, den Brand zu bekämpfen.

Feuerwehreinsatz dauert noch an

Brandherd war die Dachgeschosswohnung des vierstöckigen Hauses. Von dort aus war das Feuer bereits auf den Dachstuhl übergegangen. Noch bis in den Mittag wird die Feuerwehr damit beschäftigt sein, das Dach des Hauses abzudecken und auf weitere Glutnester aufzuspüren.

Ein Sprecher der Feuerwehr Oberhausen erklärte gegenüber DER WESTEN, er gehe davon aus, dass der Einsatz noch bis mindestens 11.30 Uhr andauern werde. Seit 8.21 Uhr sind die Retter bereits im Einsatz.

Polizei musste Gaffer wegschicken

Was jedoch für weniger schöne Szenen sorgte: Schaulustige behinderten die Rettungsarbeiten und mussten von der Polizei gebeten werden, sich vom Unglücksort zu entfernen.

Der Einsatz bot jedoch auch ein Kuriosum: Aufgrund der Witterungsbedingungen war ein Hydrant eingefroren, was die Löscharbeiten verzögerte.

Die Polizei wird nach dem Ende des Feuerwehreinsatzes mit ihren Ermittlungen beginnen, was das Feuer in der Wohnung verursachte. (dav)

 
 

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