Oberhausen

Oberhausen: Razzia im Rotlichtviertel! Polizei durchsucht Gebäude mit Großaufgebot – sechs Festnahmen!

Am Freitagabend fand in Oberhausen ein Großeinsatz der Polizei statt. (Symbolbild)
Am Freitagabend fand in Oberhausen ein Großeinsatz der Polizei statt. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Markus Endberg

Oberhausen. Großer Polizei-Einsatz im Rotlichtmilieu am Freitagabend in Oberhausen!

Die Beamten waren zur Bekämpfung des Menschenhandels sowie der Rotlichtkriminalität in Oberhausen unterwegs – erfolgreich, wie sich später herausstellte.

Oberhausen: Razzia zur Bekämpfung von Rotlichtkriminalität und Menschenhandel

Wie die Polizei Oberhausen mitteilte, sicherte die Kriminalpolizei Oberhausen am Freitagabend, unterstützt von starken Kräften der Polizeieinsatzhundertschaft, die Zugänge mehrerer Gebäude im Rotlicht-Milieu.

Einige Gebäude im Bereich der Flaßhofstraße wurden dabei durchsucht.

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Das ist die Stadt Oberhausen:

  • der Bereich des heutigen Stadtgebiets Oberhausen gehörte bis Ende des 18. Jahrhunderts zu unterschiedlichen Herrschaften
  • knapp 211.000 Einwohner, drei Stadtbezirke und 26 Stadtteile
  • trägt wegen der 1758 in Betrieb genommenen Eisenhütte St. Antony (der ersten im Ruhrgebiet) den Beinamen „Wiege der Ruhrindustrie“
  • Wahrzeichen unter anderen: das Gasometer, das Centro-Einkaufszentrum und das Schloss
  • Oberbürgermeister ist Daniel Schranz (CDU)

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Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 53 Personen, von denen sechs wegen „ausländerrechtlichen Verstößen“ vorläufig festgenommen wurden. Außerdem wurden die Corona-Schutzverordnungen nicht eingehalten. Derzeit läuft die Überprüfung der vorgelegten Dokumente noch an.

Oberhausen: Strategie der Stadt soll Rotlichtkriminalität entgegenwirken

Die Maßnahmen im Rotlicht-Milieu dienten der Erhöhung der Strukturen, mit denen man versuchen wolle, zu verhindern, dass sich die organisierte Kriminalität in Oberhausen festsetze. „Rotlichtbezirke sind meist auch eine Kommunikations- und Rückzugsebene für Personen, die wir derzeit besonders im Fokus haben“, sagte Einsatzleiter Kriminaldirektor Christian Voßkühler.

Er fügte hinzu: „Durch die gezielten Kontrollen holen wir Personen aus der Anonymität heraus. So wollen wir frühzeitig eine mögliche Ausbreitung von Organisierter Kriminalität und Verfestigung von kriminellen Strukturen bereits im Ansatz unterbinden.“

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Die vorgenommenen Kontrollen gehören dabei zu einer Strategie der Stadt. Sie sind Bestandteil „im Kampf gegen Clankriminalität, Menschenhandel, Rotlicht- und Betäubungskriminalität und wirken einer Verfestigung ihrer Struktur entgegen“, wie ein Pressesprecher der Polizei abschließend betonte. (gb, ali)