Oberhausen

Oberhausen: Polizei durchsucht Kiffer-Auto – bei dieser Ausrede staunen die Beamten nicht schlecht

Oberhausen: Bei einer Routinekontrolle durchsuchten die Beamten das Auto von zwei Kiffern. Vom Fahrer hörten sie dabei eine ungewöhnliche Ausrede. (Symbolbild)
Oberhausen: Bei einer Routinekontrolle durchsuchten die Beamten das Auto von zwei Kiffern. Vom Fahrer hörten sie dabei eine ungewöhnliche Ausrede. (Symbolbild)
Foto: imago images / Jochen Tack

Oberhausen. Mit dieser Ausrede hatte die Polizei Oberhausen sicherlich nicht gerechnet!

Bei einer Routinekontrolle in der Nacht von Freitag auf Samstag auf der Konrad-Adenauer-Allee in Oberhausen hatten die Beamten ein Auto gestoppt, aus dem penetranter Cannabisduft drang.

Oberhausen: Polizei macht ungewöhnliche Entdeckung in Kiffer-Auto

Die Polizisten erkannten bei dem Fahrer (33, aus Dinslaken) und seinem Beifahrer (27, aus Duisburg) sofort die typischen Symptome eines Drogenrausches, wie etwa stark gerötete Augen, eine verlangsamte Sprache sowie stark erweiterte und weitgehend reaktionslose Pupillen.

Zwar gaben beide ihren Drogenkonsum zu, doch der Fahrer beharrte darauf, dass er durchaus noch Autofahren könne. Wenig überraschend sahen die Polizisten das etwas anders und wollten den Mann für eine Blutprobe mit zur Polizeiwache nehmen.

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Sein Beifahrer trug bereits verkaufsfertig abgepackte Drogen bei sich. Doch die ungewöhnlichste Entdeckung machten die Beamten in dem Opel der beiden: Drei Messer, einen Schlagring und sogar einen Tomahawk!

Fahrer mit überraschender Ausrede

Wozu brauchten die beiden Männer denn diese Ausrüstung? Der Dinslakener hatte eine Erklärung parat: Er sei im Landschafts- und Gartenbau tätig – und müsse demnach jeder Zeit dazu in der Lage sein, z.B. einen Tannenbaum zu fällen.

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Gartenbau mit einem Schlagring? Die wenig überzeugten Beamten nahmen die beiden Männer wegen des Verdachts auf illegalen Betäubungsmittelhandel vorläufig fest. (at)