Oberhausen macht sich an den Frühjahrsputz

Mit himmlischer Unterstützung, den „Sister Act“-Nonnen Petra Clauwens und Maren Somberg, eröffnete OB Klaus Wehling den Frühjahrsputz.Foto:Berger/Stadt
Mit himmlischer Unterstützung, den „Sister Act“-Nonnen Petra Clauwens und Maren Somberg, eröffnete OB Klaus Wehling den Frühjahrsputz.Foto:Berger/Stadt
Im Frühjahr wird geputzt. Das gilt auch für die Stadt Oberhausen. Deshalb findet jetzt wieder die Aktion „Super Sauber Oberhausen“ statt. Tausende ehrenamtliche Helfer sollen die Stadt dann wieder nach Müll durchsuchen und so für Ordnung sorgen. Die Aktion soll aber auch einem Verein helfen.

Oberhausen.. In ganz Oberhausen spucken ab Samstag wieder ehrenamtliche Saubermänner in die Hände und räumen kräftig auf: Zum elften Mal startet an diesem Wochenende die Aktion „Super Sauber Oberhausen“, für die sich schon jetzt über 4000 Bürger angemeldet haben. Spontan können sich auch jetzt noch Gruppen anmelden.

An 103 Stellen in der Stadt werden die Ehrenamtlichen bis zum 29. März Parks oder Wiesen, Straßenecken oder Marktplätze sauber machen – und ganz nebenbei mit ihrem gesammelten Müll den Oberhausener Verein „Lebensqualität bei Demenz“ unterstützen. Denn wie in den Vorjahren wiegen Sponsoren den Abfall in Spendengeldern auf.

Oberbürgermeister Klaus Wehling eröffnete den Frühjahrsputz am Mittwoch mit himmlischer Unterstützung – die Musical-Nonnen des aktuellen Metronom-Besuchermagneten „Sister Act“ warben mit Wehling gestern im Rathaus für eine rege Unterstützung aller Oberhausener Bürger – mit Flugblättern und Plakaten wurden vorab alle Haushalte über den anstehenden Frühjahrsputz informiert.

WBO gibt Handschuhe und Zangen

Gruppen, die mitmachen wollen, melden sich bei der Stadt an. Sie erhalten von den Wirtschaftsbetrieben Oberhausen GmbH (WBO) bei Bedarf Warnwesten, Zangen, Handschuhe und Müllsäcke. Auch holt die WBO den eingesammelten Müll anschließend ab.

Den Frühjahrsputz haben die Stadt Oberhausen und die WBO ab 2008 als jährliche Veranstaltung ins Leben gerufen. Die Idee dahinter war auch: Wer einmal einen Park mit saubergemacht hat, wirft Müll nicht mehr einfach so ins Grüne – und animiert Bekannte, es ihm gleich zu tun.

Über 4000 Oberhausener haben mitgemacht

Aus diesem Anspruch hat sich eine stadtweite Groß-Aktion entwickelt, die Jahr für Jahr viele Menschen begeistert. 2013 waren bei 139 Aktionen 4537 Oberhausener beteiligt, 2012 engagierten sich bei 130 Aktionen 3875 Freiwillige, 2011 kamen bei 133 Aktionen sogar fast 5000 Freiwillige zusammen. Mittlerweile können Vereine, Kirchengruppen, Azubis und Schüler ihre Bilder auch auf einer eigens für die Sammelei eingerichteten Internetseite zeigen.

Die zahlreiche Teilnahme von Oberhausenern soll die Stadt nicht nur sauberer machen – sie ermöglicht auch die Unterstützung eines gemeinnützigen Vereins. Traditionell wird der eingesammelte Müll von Sponsoren in Geld aufgewogen. Empfänger dieser Gelder ist diesmal der Verein „Lebensqualität bei Demenz Oberhausen“, der die Lebenssituation von Menschen mit Demenz verbessern möchte und Betroffene und ihre Angehörigen unterstützt.

 

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