Oberhausen

Oberhausen: Vorbestrafter Kinderschänder Benjamin S. (36) soll kleines Mädchen (3) vergewaltigt haben – und nicht nur das

Benjamin S. (r.) vergewaltigte laut Anklage ein kleines Mädchen, tat ihm und anderen Kindern weitere Dinge an.
Benjamin S. (r.) vergewaltigte laut Anklage ein kleines Mädchen, tat ihm und anderen Kindern weitere Dinge an.
Foto: Daniel Sobolewski / DER WESTEN

Oberhausen. Die Anklage ist markerschütternd: Benjamin S. (36) aus Oberhausen erschlich sich als scheinbar vertrauenswürdiger Babysitter Zeit mit einem dreijährigen Mädchen. Dann missbrauchte er es. Mehrfach. Und vergewaltigte es schließlich sogar.

Am Dienstag startete der Prozess am Landgericht Duisburg, S. hat die Vorwürfe bereits bei seiner polizeilichen Vernehmung größtenteils gestanden.

Oberhausen: Benjamin S. (36) gesteht Missbrauch und Vergewaltigung

Zwischen Mai und November letzten Jahres war Benjamin S. laut Anklage mehrfach allein mit dem dreijährigen Mädchen. In der Wohnung der Eltern habe er auf das Kind aufgepasst – und sich mindestens dreimal an ihm vergriffen.

Er fasste ihr demnach an die Schamlippen, machte davon Foto- und Videoaufnahmen. Zweimal in der Wohnung, einmal auf einem Spielplatz um die Ecke. Beim dritten Mal sei der Kinderschänder aus Oberhausen noch weiter gegangen und habe das kleine Kind vergewaltigt.

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Ebenso verantworten muss er sich für einen vorgeworfenen Missbrauch an einer Achtjährigen, von der er in der Umkleide der Niederrhein-Therme in Duisburg ähnliche Fotos gemacht haben soll.

Benjamin S.: Einschlägig vorbestrafter Kinderschänder

In einer zweiten Anklage wird dem 2005 einschlägig vorbestraften S. vorgeworfen, ein zehnjähriges Mädchen im Juni 2018 über einen Messenger dazu bewegt zu haben, Fotos ihres Genitalbereichs zu machen und ihm zu schicken. Mit Erfolg – vier Fotos versendete das Kind an das Handy von Benjamin S., das nun bei den Beweisstücken liegt.

Durch sein weitestgehendes Geständnis könnte S. den Opfern den Gang vor Gericht und eine Aussage als Zeugen erspart haben. Ein Urteil wird für den 16. Mai erwartet.

 
 

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