ISIS-Oma wanderte aus Oberhausen ins Kalifat aus – jetzt ist sie tot

Die Aus Oberhausen stammende ISIS-Kämpferin Helga G. starb in Syrien bei einem Bombenangriff.
Die Aus Oberhausen stammende ISIS-Kämpferin Helga G. starb in Syrien bei einem Bombenangriff.
Foto: imago images/Symbolbild
  • Helga G. aus Oberhausen starb in der letzten ISIS-Hochburg Baghuz
  • Sie zog von Oberhausen in den Dschihad nach Syrien
  • Tochter und Schwiegersohn waren auch radikale Islamisten
  • Familie hatte ein „gutes Leben im Kalifat“

Helga G. aus Oberhausen ist als radikale Islamistin in Syrien gestorben. 2015 reiste sie mit ihrer Familie in die ISIS-Hochburg Baghuz. Dort lebte Helga G. mit ihrer Tochter, den Enkelkindern und dem Schwiegersohn in „guten Verhältnissen“, berichtet die BILD. Doch in der Schlacht um die Hochburg starb die aus Oberhausen kommende Oma.

Helga G. wanderte erst von Oberhausen nach Australien aus

Wie konnte es zu ihrer Radikalisierung kommen? Helga G. ließ sich 2002 von ihrem Mann scheiden, wanderte nach Australien aus und eröffnete da ein kleines Geschäft. Doch 2014 ging sie pleite und sie kam zurück nach Oberhausen, um für ihre Enkelkinder da zu sein.

Tochter von Helga G. aus Oberhausen war radikale Islamistin

Die Tochter Maya G. war mit einem Libanesen verheiratet, der als Waffenhändler im „Kalifat“ in Syrien arbeitete. Auch Helga G. ließ sich radikalisieren. Sie postete laut BILD immer wieder islamistische Aussagen wie „Wer nicht unter der Scharia lebt, ist kein Muslim.“ Ob die Oberhausenerin zu einer Abreise gedrängt worden ist, ist nach BILD Informationen unklar.

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Helga G. aus Oberhausen lebte sehr gut im „Kalifat“

In Syrien konnte die Familie dann erst einmal gut leben, doch dann ging es rapide bergab. Im Kampf der Kurden auf die IS-Hochburg wurde Helga G. durch einen Bombenangriff auf Baghuz getötet, wohin sie geflohen war. Ihre Tochter ergab sich dem Widerstand und wartet jetzt in einem Flüchtlingscamp an der Grenze zum Irak auf ihre Rückreise nach Deutschland. (el)

 
 

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