Oberhausen genehmigte Halle in gut neun Wochen

GHH Radsatz erweitert seine Produktion in Oberhausen mit einer neuen Werkshalle – und investiert eine zweistellige Millionensumme.
GHH Radsatz erweitert seine Produktion in Oberhausen mit einer neuen Werkshalle – und investiert eine zweistellige Millionensumme.
Foto: Fabian Strauch
Stadtspitze weist Kritik aus Unternehmerkreisen zurück: Neue Werkshalle von GHH-Radsatz in gut neun Wochen genehmigt – nicht erst in sechs Monaten.

Oberhausen..  Die Baugenehmigung für eine neue Werkshalle der GHH-Radsatz blieb nach Angaben der Stadtspitze nicht sechs Monate lang im Rathaus liegen, sondern war innerhalb von neun Wochen abgearbeitet.

Die Radsatz-Geschäftsführung hatte sich bei einer Diskussion des Unternehmerverbandes über die monatelange Bearbeitungsdauer beschwert.

Nun schreiben die Beigeordneten Sabine Lauxen (Stadtplanung/Umwelt), Frank Motschull (Bauordnung), sowie Apostolos Tsalastras (Kämmerer): „Investitionen von Unternehmen sind Investitionen in die Zukunft und schaffen Arbeitsplätze. Beide Ziele finden ausdrücklich die volle Unterstützung der Stadt Oberhausen. Eine bessere Nachricht, als die Planung neuer Werkshallen und neuer Arbeitsplätze bei einem örtlichen Weltmarktführer kann es für uns kaum geben.“

Fakt sei, dass der Bauantrag des Unternehmens am 25. Juni bei der Stadt Oberhausen einging. „Schon am 2. September wurde er positiv beschieden und von einer Mitarbeiterin des Unternehmens persönlich abgeholt – also nach gut neun Wochen. Wie man angesichts des Umfangs der nötigen Prüfungen gerade in der Ferienzeit von Verzögerungen einer Investition sprechen kann, ist für die zuständigen Beigeordneten absolut nicht nachvollziehbar.“

 
 

EURE FAVORITEN