Oberhausen

NRW: Polizei führt Großrazzia nach Hooligan-Massenschlägerei durch

Die Polizei richtete nach der Schlägerei eine Ermittlungskommission ein. (Symbolfoto)
Die Polizei richtete nach der Schlägerei eine Ermittlungskommission ein. (Symbolfoto)
Foto: imago images/Jannis Große

Oberhausen. Die Polizei Oberhauen hat in Folge der Massenschlägerei am Sterkrader Bahnhof vor zwei Wochen eine Großrazzia in NRW durchgeführt. Eine eigene Ermittlungskommission hat die Wohnungen mehrerer Beteiligter der Schlägerei durchsucht.

Die Beamten untersuchten am Montag zehn Wohnungen in den NRW-Städten Oberhausen, Dinslaken, Iserlohn und Essen. Am Sterkrader Bahnhof hatten am 1. Oktober bis zu 100 gewaltbereite Hooligans aufeinander eingeschlagen und die Anwohner in Unruhe versetzt.

NRW: Polizei geht gegen Hooligans vor

Die Polizei geht davon aus, dass es sich um Mitglieder der verfeindeten Fanszenen von Rot-Weiß Oberhauen und Rot-Weiß Essen sowie Borussia Dortmund gehandelt habe. Denn unweit des Bahnhofs Sterkrade befindet sich ein beliebter Treffpunkt der Fans von Rot-Weiß Oberhausen.

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Die Schläger gingen nach dem RWO-Spiel gegen Borussia Dortmund II mit Stöcken und Knüppel aufeinander los und sollen zum Teil maskiert gewesen sein. Zwischen 70 und 100 Männer sollen an der Schlägerei beteiligt gewesen sein. Anwohner hatten die Beamten über die Auseinandersetzung informiert.

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Als die Polizisten mit starken Kräften eintrafen, flüchteten die Beteiligten in alle Richtungen. Die Polizei konnte zwölf Leute festsetzen und die Personalien aufnehmen.

Ziel der Groß-Razzia am Montag sei das Auffinden von Beweismitteln gewesen. Die Ermittler stellten umfangreiche Beweismittel sicher, meldete die Polizei. Die Ermittlungen in den Verfahren dauern aber noch an. (the/vh/ms)

 
 

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