Notquartier für Wohnmobile

Oberhausen. Es war mitten in der Nacht, als drei Wohnmobile den Platz des OTHC an der Arenastraße ansteuerten - auf der Suche nach einem Notquartier. Clubwirt Ante Cubela half sofort und gewährte den Reisenden aus Irland Quartier. Was war geschehen?

Die Besucher aus Irland, Onkel und Neffe sowie zwei Freunde, waren mit ihren drei Wohnmobilen in Deutschland unterwegs, als der Neffe in der Nähe von Dortmund einen Herzinfarkt erlitt. Hilfe kam schnell, und ein Hubschrauber brachte den Mann in ein Essener Klinikum. Um in seiner Nähe bleiben zu können, suchten seine Begleiter nun eine Station, die ihre Wohnmobile aufnehmen könnte. Auf allen Sommer-Campingplätzen in der Umgebung wurden sie abgewiesen. Am Wohnwagenpark am Kaisergarten standen sie vor geschlossenen Türen, berichteten sie Ante Cubela. Schließlich landeten sie nach 23 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag auf dem Centro-Gelände und am OTHC.

Ante Cubela erinnert sich: „Sie haben mir erzählt, was geschehen ist und gefragt, ob sie ein paar Tage bleiben können. Ich habe nicht lange überlegt und zugesagt. Ich hatte zwar keine Möglichkeit, das zu der Zeit mit dem Vorstand abzusprechen. Aber das war ja ein Notfall.“ Inzwischen sei der Zustand des erkrankten Mannes stabil, der zwei Bypässe erhalten hat, so Cubela. Gestern Abend seien die Gäste aus Irland dann in Richtung Heimat abgereist.

 
 

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