Osterfelder Marktplatz bekommt neue Optik

Astrid Knümann
Wo vor kurzem noch eine riesige Baustelle war, präsentiert sich bald der Osterfelder Marktplatz in neuem Glanz, darunter die neue Tiefgarage.
Wo vor kurzem noch eine riesige Baustelle war, präsentiert sich bald der Osterfelder Marktplatz in neuem Glanz, darunter die neue Tiefgarage.
Foto: Funke Foto Services
Aus dem Provisorium in Osterfeld wird willkommene Dauerlösung. Auch nach Baustellenende stehen Händler auf Marktplatz und Gildenstraße.

Osterfeld. Auf dem Marktplatz Osterfeld besteht seit Frühjahr 2012 eine Baustelle. Damit verbunden sind einige Behinderungen und Änderungen, die als Provisorium gedacht waren, nun aber in Teilen eine willkommene Dauerlösung sein werden. So wünschen sich nämlich die Markthändler, dass auch nach Beendigung der Baustelle die Gildenstraße weiterhin von ihnen genutzt werden kann. Das gilt auch für den Marktplatz.

Diese Wünsche waren am Montag ein Thema während der Sitzung der Bezirksvertretung Osterfeld, von deren Mitgliedern keine Einwände erfolgten.

Die Baumaßnahme – Tiefgarage und Neubau eines Wohnhauses – hatte zur Folge, dass Flächen des Marktplatzes für den Wochenmarkt nicht mehr zur Verfügung standen – und noch nicht wieder vollends stehen.

Wappenplatz wird nicht mehr mit Marktständen bebaut

Als Ausweichfläche – neben einem kleinen Teil des Marktplatzes – werden die Gildenstraße und temporär der Wappenplatz für den Wochenmarkt an den Markttagen Dienstag und Freitag (jeweils 8 bis 13 Uhr) genutzt. Dienstags sind 15, freitags 17 Dauerhändler sowie etwa je zehn Tageshändler vor Ort.

In Gesprächen mit dem Kreisverband der Oberhausener Markthändler zeigte sich nun, dass die jetzige Lösung keine schlechte sei. Bezirksbürgermeister Thomas Krey (SPD): „Es geht vor allem darum, den Osterfelder Markt künftig attraktiver zu machen.“

In der Vorlage der Stadtverwaltung für die Bezirksvertretung steht nun klar und deutlich: „Sobald der Marktplatz freigegeben wird, werden der gesamte Marktplatz und die Gildenstraße zwischen Bergstraße und Wappenplatz als Marktfläche genutzt.“ Anders als jetzt wird der Wappenplatz nicht mehr mit Marktständen bebaut.

Lösung für Stromprobleme in Sicht

Die Stände auf dem Markt werden in einer zur Gildenstraße hin offenen U-Form stehen. Dadurch sollen die Besucher in einem Rundlauf über den Platz geführt werden. Freiflächen, die als Parkplätze genutzt werden können, seien wegen der benötigten Flächen für große Händler-Stände und der Einfahrt zur Tiefgarage nicht realisierbar.

Auf der Gildenstraße soll die Außengastronomie des Bistros Jederman ins Marktgeschehen eingebunden werden, Stände hingegen werden dort nicht mehr aufgestellt. „Einzelne Marktbeschicker müssen dadurch ihre angestammten Plätze räumen“, sagen die Planer, die sich durch diese Maßnahmen eine deutliche Belebung des Marktes erhoffen.

Zurzeit bereitet die Stromversorgung noch Probleme, räumt Thomas Krey ein. Der Wochenmarkt wird durch Stromschränke versorgt, die von den Markthändlern selbst angeschafft wurden. Krey: „Es gibt bereits Lösungsansätze, die im Juli vor Ort mit allen Beteiligten erörtert werden.“