Kinder segnen neue Kita-Räume in Oberhausen-Rothebusch

Jan Kawelke
Gemeinsam gesungen und musiziert haben die Kita-Kinder, ihre Eltern und Betreuer zur Einweihung der neuen Räume in St. Marien Rothebusch. Foto:Gerd Wallhorn
Gemeinsam gesungen und musiziert haben die Kita-Kinder, ihre Eltern und Betreuer zur Einweihung der neuen Räume in St. Marien Rothebusch. Foto:Gerd Wallhorn
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Sonnenschein und Selbstgebackenes zur Einweihung der neuen U3-Räume. in der Kita St. Marien-Rothebusch. Die Renovierung dauerte rund fünf Monate.

Oberhausen. Puderzuckerwaffeln, Sonnenschein, bunte Girlanden, herumtobende Kinder: Mit einem bunten Fest sind kürzlich die neuen Räume für die Betreuung der jüngsten Kita-Kinder im katholischen Familienzentrum St. Marien Rothebusch eingeweiht worden. Fast ein halbes Jahr hatten Handwerker einen Teil der alten Osterfelder Räume renoviert. In ihnen sollen nun Kinder betreut werden, die jünger als drei Jahre sind.

Rückenschonende Wickelkommode

„Wir haben jetzt eine neue, rückenschonende Wickelkommode für die Erzieher und extra Schlafräume, Toiletten und Waschbecken für die sechs U3-Kinder“, sagt Maria Hellmann, Leiterin der Kita St. Marien in Osterfeld. Schon Ende Januar waren die Umbaumaßnahmen, die im September begonnen hatten, abgeschlossen. Nun sollte auch der göttliche Segen in die neuen Zimmer einziehen.

„Alle auf die Wiese, der Chef ist da!“ – ein paar Minuten zu spät erreichte auch Bernd Lösken, Abteilungsleiter des Kita-Zweckverbands im Bistum Essen, den Kindergarten. Eine kurze Dankesrede hielt er vor Eltern und Mitarbeitern der Kindertagesstätte.

Mit dem Einweihungsfest wollten die Verantwortlichen allen am Projekt Beteiligten etwas für die anstrengenden Monate zurückgeben. „Wir möchten uns bei der Stadt, den Kindern, Eltern und Handwerkern bedanken.“

Baustellenlärm inspiriert zur Musik

Gerade Letztere sorgten naturgemäß während des Umbaus für Chaos und Krach in der Einrichtung. Das wiederum inspirierte die St.-Marien-Kinder zu einer musikalischen Darbietung: Während Eltern und Erzieher das Begrüßungslied trällerten, trommelten die Kleinsten also kräftig auf Mülltonnen, Blecheimern und Schubkarren. Auch optisch orientierten sich die Kinder an den großen Krachmachern: Verkleidet mit Absperrband, Schutzhelmen und Warnwesten schwangen sie Schaufel und Spaten zum Tusch. „Heute dürfen wir mal Lärm machen“, verkündete Kita-Leiterin Maria Hellmann.

Etwas Ruhe in die Gespräche brachte der Gottesdienst mit Diakon Ewald Hillmann. Gemeinsam mit den Anwesenden sprach der Geistliche das Vater-Unser. Das Angebot, mit ihm die Räume zu segnen, schlug natürlich niemand der Kleinen aus – ebenso wenig wie das Kuchenbuffet. Bei frischgebackenen Waffeln, Keksen und Törtchen plauderten Eltern und Erzieher noch lange gemeinsam. Viele griffen bei schönem Wetter jedoch lieber zu einem kühlen Glas Wasser als zur passenden Tasse Kaffee.